Drogen im Millionenwert statt Bananen: 1,6 Tonnen Koks in Container entdeckt!
Großer Drogenfund im Hamburger Hafen: Ermittler haben 1,6 Tonnen Kokain in einer Bananenlieferung aus Ecuador entdeckt. Der Schwarzmarkt-Wert der Drogen liegt laut Behörden bei rund 30 Millionen Euro.
Ausgelöst wurde der Einsatz durch einen Hinweis aus dem Hafensicherheitszentrum Hamburg (HSZ). Daraufhin wurden Mitte März 2026 mehrere Container in der Containerprüfanlage im Hamburger Hafen kontrolliert, wie jetzt bekannt gegeben wurde.
Hamburger Hafen: 1600 Kokainpakete im Container
Bei einem der Container stellten die Einsatzkräfte Auffälligkeiten fest, die auf eine illegale Beiladung hindeuteten, so die Polizei. Die Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg (GER) fanden schließlich 1600 Pakete mit Kokain. Weitere Ermittlungen laufen.

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Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, sprach von einem empfindlichen Schlag gegen die Drogenkriminalität. Die Experten von Zoll und Polizei in Hamburg arbeiteten eng zusammen und stünden zudem in intensivem Austausch mit ausländischen Partnerbehörden. Entsprechende Kampagnen griffen, zudem werde das Risikomanagement des deutschen Zolls fortlaufend optimiert. Auch das Hafensicherheitszentrum habe einen wesentlichen Teil zu dem Erfolg beigetragen.
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Das Hafensicherheitszentrum war im Mai 2024 in Hamburg eröffnet worden. Dort arbeiten seitdem die Polizei Hamburg mit Landeskriminalamt und Wasserschutzpolizei sowie der Zoll mit Hauptzollamt und Zollfahndungsamt Hamburg an einem gemeinsamen Standort zusammen.
Das HSZ bündelt eingehende Informationen, erstellt Lagebilder und unterstützt nationale und internationale Ermittlungsdienststellen von Zoll und Polizei sowie die Hafenwirtschaft. Nach Behördenangaben sollen so Gefahrenlagen und illegale Aktivitäten frühzeitig erkannt werden. (nf)
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