Darf er diesmal von Beginn an wirbeln? HSV-Flügelflitzer Jean-Luc Dompé hofft auf seinen Einsatz in Düsseldorf.

HSV-Flügelflitzer Jean-Luc Dompé. Foto: imago/Philipp Szyza

Doppelt dämlich! Alles um den Suff-Eklat um HSV-Star Dompé

Erwischt! Jean-Luc Dompé saß am Sonntagmorgen betrunken am Steuer – und geriet mit 1,4 Promille in eine Polizeikontrolle. Es ist nicht das erste Mal, dass der HSV-Star mit seinem Fahrstil für einen Skandal sorgt. Der Lerneffekt scheint gering.

Gegen 7.20 Uhr kommt einer Polizeistreife am Sonntagmorgen ein Wagen an der Kreuzung am Johannes-Brahms-Platz entgegen. Die Beamten werden stutzig, der Fahrer müsste eigentlich Rot haben. Sie drehen um, verfolgen den Wagen und halten ihn auf der Kaiser-Wilhelm-Straße an. Am Steuer: HSV-Profi Jean-Luc Dompé. 

Polizisten bemerken Alkoholgeruch: Kontrolle ergibt 1,46 Promille

Die Polizisten bemerken Alkoholgeruch und führen eine freiwillige Kontrolle durch. Nach MOPO-Informationen ergibt sie einen Wert von 1,46 Promille. Schon ab 1,1 Promille gilt in Deutschland absolute Fahruntüchtigkeit. Der Fußballer wird mit auf die Wache genommen, wo ihm Führerschein und Autoschlüssel weggenommen werden. Dann wird der 30-Jährige entlassen. 

Wie kommt Dompé jetzt ohne Wagen nach Hause? Der HSV-Star greift zum E-Scooter. Doof nur, dass auch Rollerfahren unter Alkoholeinfluss verboten ist – und die Umgebung der Wache videoüberwacht. Der nächste Promille-Patzer, diesmal auf zwei Rädern.

HSV zieht Konsequenzen: Dompé suspendiert

Der HSV bestätigte den Vorfall am Donnerstag und reagierte. Dompé ist bis auf Weiteres suspendiert. Wie lange die Suspendierung andauern wird, ist noch unklar. Das Spiel gegen Bayern München am Samstag wird er wohl verpassen. Der Verein spricht von einem „erheblichen Fehlverhalten“, der Flügelstar habe „seine Verantwortung als Profi und Vorbild sowie Repräsentant des Klubs“ missachtet – nicht zum ersten Mal.

Letzter Skandal-Unfall des HSV-Profis liegt zwei Jahre zurück

Im Februar 2023 kam es zu einem ähnlichen Vorfall: Dompé krachte mit einem BMW M3 durch eine kleine Mauer direkt in die Bushaltestelle Hafentreppe (St. Pauli). Beifahrer war sein gerade mal 18-jähriger HSV-Kollege William Mikelbrencis.

Acht Monate später zahlte der Fußballer eine Geldstrafe von 45.000 Euro und entging damit einem Gerichtsprozess wegen Unfallflucht und falscher Verdächtigung. Dompé hatte zunächst angegeben, seine Freundin habe am Steuer gesessen. Auch die Teilnahme an einem illegalen Autorennen wurde dem Fußballer zu Beginn vorgeworfen, konnte am Ende aber nicht bewiesen werden.

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„Ich bin meiner Verantwortung in dieser Situation nicht gerecht geworden“, sagte Dompé damals beim Mannschaftstraining. „Ich entschuldige mich bei meinem Team und auch beim HSV und seinen Fans, die sicherlich ein anderes Verhalten von einem Kollegen und Spieler der Profimannschaft erwarten dürfen.“ Große Worte, offenbar kleiner Lerneffekt.

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