Großeinsatz am Hauptbahnhof: Fast 1000 Menschen kontrolliert – Polizei wird fündig
Großkontrolle am Hamburger Hauptbahnhof: Knapp 1000 Menschen wurden am Samstagabend von Beamten der Bundes- und Landespolizei auf unerlaubt mitgeführte Waffen kontrolliert. Die Beamten wurden fündig.
Zwischen 16 und 23 Uhr fand der Einsatz rund um den Hauptbahnhof statt, wo bereits seit mehr als zwei Jahren ein Waffenverbot gilt. 60 Beamte kontrollierten insgesamt 926 Personen und stellten währenddessen 22 Waffen sicher, darunter 13 Messer, acht Reizstoffsprühgeräte und ein Schlagstock. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet.
„Verstöße werden konsequent geahndet“
„Die Kontrollen hatten das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben!“, so Woldemar Lieder, Sprecher der Bundespolizei, die am Hauptbahnhof federführend ist.

Diesen Schwerpunkteinsatz, der von Kräften des DB-Sicherheitsdienstes und der Hochbahn begleitet wurde, werde man wiederkehrend und „unangekündigt“ wiederholen, so Lieder: „Um Verstöße konsequent zu ahnden und Bürger weiter zu dem Thema zu sensibilisieren.“
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Erst vor etwas mehr als einer Woche hatte es den letzten Einsatz dieser Art am Hauptbahnhof gegeben. Dort waren 611 Personen kontrolliert und acht verbotene Waffen sichergestellt worden. Zusätzlich wurden dabei neun Gesuchte angetroffen und in sechs Fällen Drogen gefunden. (dg)
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