Vermisste Laura stieg in Athen ins Flugzeug – führt ihre Spur nach Hamburg?
Seit Anfang Januar dieses Jahres wird ein deutscher Teenager in Griechenland vermisst. Das Verschwinden des Mädchens ist mysteriös und beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Polizei. Griechische Medien berichten, dass die 16-Jährige sich per Linienflug nach Deutschland aufgemacht haben soll. Seither fehlt von ihr jede Spur.
Bekannt ist bislang, dass Laura zusammen mit ihrer Familie nach Griechenland ausgewandert war. Zuletzt lebte die Familie in Patras. Am Morgen des 8. Januar soll die 16-jährige Schülerin das Haus verlassen haben. Statt aber wie üblich zur Schule zu fahren, soll sie in ein Taxi Richtung Athen gestiegen sein.
16-Jährige fährt statt zur Schule zum Flughafen
Erst nachdem sie nicht wie gewohnt nach Hause gekommen war, stellten die Eltern Nachforschungen an. Doch alle Versuche, ihre Tochter zu erreichen, schlugen fehl. Das Mädchen hatte zudem all ihre Profile auf Social Media gelöscht, berichtet eine örtliche Zeitung. Außerdem soll die 16-Jährige ihren Schmuck und ihr Handy verkauft haben, um an Bargeld zu gelangen.
Die griechische Polizei konnte einen 58-jährigen Mann als Käufer des Handys ausfindig machen. Er habe das Gerät für seine Tochter gekauft. Bekannt ist auch, dass die Vermisste am Athener Flughafen ein One-Way-Ticket nach Frankfurt gekauft hat. Die Airline soll inzwischen auch bestätigt haben, dass die 16-Jährige an Bord gewesen sei.

Verschwundene Laura: Nach Landung in Frankfurt verliert sich die Spur
Nach der Landung in der Main-Metropole verlor sich dann allerdings ihre Spur. Zuletzt wurde die Hamburger Polizei um Amtshilfe gebeten, weil das Mädchen entfernte Verwandte in der Hansestadt hat. Dies bestätigte ein Polizeisprecher. Eine Überprüfung der Adresse führte aber nicht zum Auffinden der 16-Jährigen. Die zuständigen Behörden wollen sich zu möglichen Motiven des Verschwindens nicht äußern.
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Inzwischen hat sich auch die „Initiative Vermisste Kinder“ der Sache angenommen. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 116 000 bei der Initiative oder aber bei jeder Polizeidienststelle zu melden.
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