Derby in Hamburg: Hier sieht die Polizei eine „positive Entwicklung“
Am Freitag treffen im Millerntor-Stadion der FC St. Pauli und der HSV aufeinander. Die Polizei wird bei dem Derby mit einem Großaufgebot im Einsatz sein. Anhänger beider Vereine planen Fanmärsche, dafür werden mehrere Straßen gesperrt.
Die Hamburger Polizei sieht bei der Austragung der brisanten Stadtderbys zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV eine erfreuliche Tendenz. „Wir verzeichnen eben schon eine positive Entwicklung, die bei unserer Lagebeurteilung natürlich nicht unberücksichtigt bleibt“, sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei. Das 113. Pflichtspiel-Duell beider Bundesligisten wird am Freitag (Liveticker auf MOPO.de) im Millerntor-Stadion ausgetragen.
„Klar ist auch, dass aufgrund der Historie der beiden Vereine und der Fans das Fan-Verhältnis traditionell als feindschaftlich eingestuft wird“, fügte der Sprecher hinzu. Doch der Blick auf die vergangenen Duelle habe gezeigt, „dass wir heute vor einer anderen Situation stehen, als noch vor 10 bis 15 Jahren“. In der jüngsten Vergangenheit habe es „keine größeren Sicherheitsvorfälle“ gegeben.
Derby in Hamburg: Straßen für Fanmärsche gesperrt
Auch diesmal wird die Polizei mit einem Großaufgebot im Einsatz sein, zur konkreten Zahl der Einsatzkräfte äußern sich die Beamten wie gewohnt nicht. Fans des FC St. Pauli planen ab 16 Uhr einen Fanmarsch. Sie wollen sich am Schulterblatt treffen, um von dort aus zum Stadion zu laufen. Die HSV-Anhänger wollen ab 17 Uhr vom Gänsemarkt aus zum Stadion laufen.
Das könnte Sie auch interessieren: Mehr als 2500 Euro! Vorsicht vor diesen Derby-Tickets – Anbieter ignoriert Urteil
Die Polizei rät Besuchern des Spiels dringend, nicht mit dem Auto anzureisen, sondern öffentliche Verkehrsmittel zu nehmen. Anderen Autofahrern wird geraten, den Bereich rund um das Stadion zu umfahren. (dpa/rüga)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.