Demos zum 1. Mai in Hamburg – Polizei begleitet Aufmärsche

Die Polizei wird mit entsprechendem Aufgebot die Demonstration begleiten. (Symbolfoto) Foto: RUEGA

Demo gegen Polizeigewalt in Hamburg: Hier droht am Samstag ein Verkehrschaos

Aktivisten aus dem linken Spektrum planen am dritten Adventswochenende eine Demonstration in der Harburger Innenstadt. Es wird mit massiven Verkehrsbehinderungen gerechnet.

Laut Polizei sollen sich am Samstag, 13. Dezember, gegen 18 Uhr rund 150 Teilnehmer am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz vor dem ehemaligen Karstadt-Gebäude versammeln. Von dort aus führt der Demonstrationszug über den Harburger Ring durch das Phoenix-Viertel weiter bis nach Eißendorf und endet am S-Bahnhof Heimfeld. Das „Abendblatt“ berichtete zuerst.

Aktivisten werfen Polizei Rassismus vor

Der Termin ist bewusst gewählt: 13.12. gilt in der linken Szene als Zahlencode für „ACAB“ („All Cops are Bastards“) und wird traditionell für Proteste gegen Polizeigewalt genutzt. Auch im Vorfeld dieser Demo kursieren im Netz zahlreiche Aufrufe.


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Darin werfen Aktivisten der Polizei Rassismus, übermäßige Gewalt und rechtswidriges Vorgehen vor – besonders mit Blick auf Einsätze im Phoenix-Viertel. Zudem wird behauptet, Auseinandersetzungen würden genutzt, um Jugendliche und bestimmte Gruppen zu kriminalisieren.

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Die Polizei bestätigte die Anmeldung der Demonstration durch eine Privatperson. Für das Gebiet wird ab dem späten Nachmittag mit erhöhter Polizeipräsenz gerechnet. Während des Aufzugs sind massive Verkehrsbehinderungen in Harburg zu erwarten – sowohl für Autofahrer als auch für Bus- und Bahnreisende. (mp)

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