Brand im ehemaligen Geburtshaus – so gefährlich waren die Löscharbeiten
Der Großbrand am ehemaligen Geburtshaus neben dem Haus der Jugend im Stadtteil Hamm stellte die Hamburger Feuerwehr vor enorme Herausforderungen. Eisige Temperaturen machten den Einsatz zusätzlich gefährlich: Das Löschwasser gefror sofort.
Rund 60 Einsatzkräfte kämpften am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertags gegen den Brand. Der rund 20 Meter lange Dachstuhl eines historischen Gebäudes, dem ehemaligen Geburtshaus an der Caspar-Voght-Straße, stand in Flammen. Dort befindet sich auch das Haus der Jugend. Schon unter normalen Bedingungen sind solche Einsätze extrem kräftezehrend.
Gefährliche Löscharbeiten bei eisigen Temperaturen
Die eisige Kälte erschwerte die ohnehin schwierigen Löscharbeiten erheblich. Das aus den Strahlrohren abgegebene Wasser gefror binnen Sekunden und verlor an Wirkung. Um den Brand dennoch unter Kontrolle zu bringen, ging die Feuerwehr von mehreren Seiten gleichzeitig vor.
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Zusätzlich verwandelte gefrierendes Löschwasser den Boden rund um den Einsatzort in eine gefährliche Eisfläche. Es bestand hohe Unfallgefahr für Einsatzfahrzeuge, auch die Feuerwehrleute hatten zunehmend Schwierigkeiten, sicheren Halt zu finden.
Stadtreinigung für die Eisbeseitigung angefordert
Zur Absicherung der Einsatzkräfte wurde die Stadtreinigung angefordert, um die Eisschichten zu beseitigen. Gegen 8.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Mittag an. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort, die Kripo ermittelt zur Ursache.
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