Kampfmittel in Hamburg gefunden – Bahnstrecke gesperrt, Anwohner verlassen Häuser
In Neugraben-Fischbek ist am Mittwochmorgen ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Aufgrund des schlechten Zustands war ein Abtransport des Fundes zu gefährlich und er wurde vor Ort gesprengt. Dazu wurde auch die NINA Warn App ausgelöst.
Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr wurde gegen 8.50 Uhr über den Fund einer Sprenggranate am Voßredder informiert. Daraufhin rückten die Entschärfer dorthin aus. Schnell war klar, dass ein Abtransport zu gefährlich sei.
Kampfmittel muss gesprengt werden
Die Granate war durch Korrosion so beeinträchtigt, dass kleinste Erschütterungen genügen, um sie zur Explosion zu bringen. Daraufhin wurde entschieden, den brisanten Gegenstand vor Ort durch eine kontrollierte Sprengung unschädlich zu machen.

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Dazu mussten einige Bewohner ihre Häuser verlassen. Die Warn-App Nina löste aus. Auch die nahegelegene S-Bahnstrecke wurde kurzzeitig gesperrt. Während der Vorbereitung und der Sprengung wurde das Gebiet in einem Umkreis von 300 Metern um den Fundort evakuiert. Die S-Bahn stellte den Betrieb zwischen den Haltestellen Neugraben und Buxtehude ein.
Die Sprengung sollte gegen 11 Uhr erfolgen und konnte um 11.30 Uhr erfolgreich durchgeführt werden. Danach wurden alle Sperrungen aufgehoben. (ruega / dpa)
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