Illegale Pyrotechnik sorgt immer wieder für schwere Verletzungen und Todesfälle (Symbolbild).

Illegale Pyrotechnik sorgt immer wieder für schwere Verletzungen und Todesfälle (Symbolbild). Foto: picture alliance/dpa | Frank Hammerschmidt

50 Kilo illegale Kracher im Keller: Online-Shopping überführt Pyro-Bastler

Ein 40-Jähriger hat offenbar große Mengen Pyro-Material gekauft. Das LKA Hamburg durchsuchte am Freitagmorgen seine Wohnung in Bramfeld – und wurde im Keller fündig.

Die Ermittler waren dem Mann über eine Online-Verkaufsplattform auf die Spur gekommen. Dort soll er größere Mengen verschiedener Ausgangsstoffe gekauft haben, die sich zur Herstellung explosionsgefährlicher Stoffe eignen – vor allem für pyrotechnische Gegenstände.

Weil der 40-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen keine sprengstoffrechtliche Erlaubnis hatte, kam der Verdacht auf, dass er illegale Pyrotechnik herstellen könnte. Das LKA beantragte zusammen mit der Staatsanwaltschaft Hamburg einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen an der Baumstraße.

Polizei findet Pyro-Material und Knallkörper

Bei dem Einsatz am Freitag fanden die Beamten im Keller des Einfamilienhauses rund 50 Kilo verschiedener Grundstoffe. Außerdem stellten sie selbstgefertigte pyrotechnische Effektsätze und Knallkörper sicher.

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Auch ein industriell gefertigtes Mahlwerk und Füllmaterial für sogenannte Kugelbomben wurden entdeckt. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. (mp)

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