Brief mit verdächtigem Pulver an Bundeswehr-Uni: Feuerwehr im Großeinsatz

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Ein Feuerwehrauto im Einsatz (Symbolbild).

Großeinsatz an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg-Jenfeld: In der Poststelle war ein Brief mit weißem Pulver aufgetaucht. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte an, Einsatzkräfte in Schutzanzügen untersuchten die verdächtige Substanz.

Der Notruf aus der Bundeswehr-Uni an der Holstenhofweg ging gegen 13 Uhr ein. Laut Feuerwehr hatte ein Mitarbeiter einen Brief geöffnet, in dem sich ein weißes Pulver befand, und war damit in Berührung gekommen. Die Feuerwehr bereitete sich darauf vor, dass es sich um eine gefährliche Substanz handeln könnte, und schickte rund 60 Kräfte los.

Feuerwehrleute in Schutzanzügen untersuchen verdächtige Substanz

Feuerwehrleute legten Ganzkörper-Schutzanzüge für Chemikalien an und untersuchten die Substanz mit Messgeräten. Schon bald gab es Entwarnung: Das Pulver war harmlos – kein Gift und kein biologischer Kampfstoff. Bei der eingehenden Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich dabei um Süßstoff handelte.

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Trotzdem handelt es sich bei der Zusendung des ominösen Briefs nicht um eine Bagatelle. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet, wie ein Sprecher gegenüber der MOPO sagte. Gegen 16.45 Uhr war der Großeinsatz beendet.