Eisenstangen-Attacke im Clan-Milieu: Wohnungen in Hamburg gestürmt
Spezialeinheiten haben am frühen Donnerstagmorgen in Hamburg mehrere Wohnungen gestürmt. Hintergrund soll ein versuchtes Tötungsdelikt in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) sein. Dort war es zu Streitigkeiten unter Großfamilien gekommen.
Wie die MOPO erfuhr, stürmten Spezialeinheiten der Hamburger Polizei Donnerstagfrüh drei Wohnungen. Darunter an der Walter-Schmedemann-Straße (Langenhorn) und an der Süderstraße (Hamm).
Versuchtes Tötungsdelikt – Durchsuchungen in Hamburg
Zuständig für den Einsatz waren die Kripo Gelsenkirchen und die Staatsanwaltschaft Essen. Ein Polizeisprecher bestätigte die Einsätze auf MOPO-Anfrage. Hintergrund sei ein versuchtes Tötungsdelikt im Zuge von Streitigkeiten unter Großfamilien.
Diese eskalierten am 2. November dieses Jahres. Damals war ein Pärchen, nachdem es ein Taxi an der Straße Flöz Sonnenschein verlassen hatte, von einer Personengruppe mit Eisenstangen angegriffen worden. Dabei wurde die Frau (23) schwer verletzt. Die Kripo wertete den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt. Die Täter flüchteten in einem AMG-Mercedes.
Fehde unter Großfamilien: Drei Tatverdächtige in Haft
Wie ein Polizeisprecher der Polizei mitteilte, stehen die Durchsuchungen in Hamburg damit in Verbindung. Es wurden drei Tatverdächtige (23,28 und 29 Jahre) lokalisiert. Alle wurden festgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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