Immer wieder Brände. Mit beginn des Böllerverkauf schnellten die Feuerwehreinsätze in Hamburg in die Höhe

Immer wieder mussten die Retter ausrücken, um brennende Müllcontainer zu löschen. (Symbolfoto) Foto: RUEGA

Start des Böllerverkaufs: Feuerwehr schon jetzt im Dauereinsatz

Es war wie jedes Jahr zu Silvester: Hunderte Menschen standen am Montag lange vor der Öffnung der Geschäfte Schlange. Jeder wollte der Erste sein, um sich mit Silvesterfeuerwerk einzudecken. Ganze Einkaufswagen, prall gefüllt mit Böllern, wurden aus den Läden geschoben. Doch die Vorfreude auf die Knallerei hat auch ihre Schattenseiten.

Überall in Hamburg dasselbe Bild: In Scharen strömten die Menschen in Supermärkte, Läden und Lagerverkäufe. Im Fokus standen dabei jedoch nicht Lebensmittel, sondern Böller, Raketen und sonstiges Silvesterfeuerwerk.

Montag vor Silvester: Brandeinsätze stiegen mit Beginn der Dämmerung

Davon bekam auch die Hamburger Feuerwehr schnell etwas zu spüren: Mit Beginn der Dämmerung schossen die Brandeinsätze in die Höhe. Ab 16 Uhr mussten die Retter immer wieder ausrücken, um brennende Müllcontainer und andere Kleinbrände zu löschen.

Bis kurz nach Mitternacht rückten die Einsatzkräfte zu mehr als 30 Feuereinsätzen aus. Darunter waren auch größere Brände, deren Ursachen die Polizei noch ermittelt. So stand am frühen Abend der Dachstuhl eines Wohnhauses in Barmbek-Süd in Flammen.

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In Steilshoop brannten Müllcontainer an einer Hauswand, in der Neustadt kam es wiederholt zu Bränden in einem Müllkeller. Die Feuerwehr äußerte sich nicht zu den genauen Brandursachen, schloss jedoch nicht aus, dass viele der Einsätze im Zusammenhang mit dem Beginn des Böllerverkaufs stehen könnten.

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