Opfer sind vor allem ältere Kunden (Symbolbild).

Opfer sind vor allem ältere Kunden (Symbolbild). Foto: picture alliance / Eibner-Pressefoto | Fleig

Bankmitarbeiter sollen Kunden abgezockt haben – 1,4 Millionen Euro futsch

Bei der Bank ist das Geld sicher, solange keine Panzerknacker den Tresorraum ausräumen – oder kriminelle Mitarbeiter gezielt Betrug begehen, Kunden aushorchen und deren Vermögen ins Ausland schaffen. Vier Hamburger Banker (25 bis 41 Jahre) sollen auf diese Weise 1,4 Millionen Euro erbeutet haben.

Verdächtigt werden drei Männer und eine Frau, die in einer Bankfiliale in Wandsbek arbeiteten. Dort sollen sie laut Polizei gezielt Kundendaten durchsucht und persönliche Informationen vor allem älterer Kunden abgegriffen haben.

So lief der Betrug: Mit diesen Daten sollen sie dann über einen Zeitraum von drei Monaten Geld von den Konten abgebucht und an sogenannte Briefkastenfirmen weitergeleitet haben. Zwei der Verdächtigen hatten für diese Firmen extra Konten im Ausland eröffnet.

Betrug: Hinweise sichergestellt

Aufgeflogen ist der mutmaßliche Betrug durch einen Hinweis aus dem Bankumfeld. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse, die die Polizei in den Stadtteilen Eimsbüttel, Lokstedt, Horn, Billstedt und Niendorf vollstreckte.

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Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler zahlreiche Datenträger sicher. Die Verdächtigen im Alter von 25 bis 41 Jahren durften nach Abschluss der Maßnahmen in ihren Wohnungen bleiben. (mp)

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