Fast 35.000 Raser geblitzt: Hamburger Polizei zieht üble Bilanz
Tausende Raser, hunderte Handysünder und immer wieder Alkohol am Steuer: Die Dezember-Bilanz der Polizei zeigt, wie oft auf Hamburgs Straßen Regeln missachtet wurden.
Im Dezember kontrollierte die Polizei im Rahmen von „Mobil. Aber sicher!“ rund 700 Mal den Verkehr. Mehr als 4300 Fahrzeuge und 3500 Personen wurden überprüft. Das auffälligste Ergebnis: Mehr als 33.500 Geschwindigkeitsverstöße wurden aufgedeckt. Dazu kamen unter anderem 150 Rotlichtverstöße, 164 Handy-Sünder am Steuer und fast 9000 Falschparker. Wegen Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr leitete die Polizei Dutzende Verfahren ein, außerdem wurden 48 Fahrer ohne Führerschein erwischt.
Nicht nur Raser: Auch E-Scooter- und Radfahrer auffällig
Probleme gab es nicht nur bei Autofahrern. Auch E-Scooter- und Radfahrer fielen immer wieder auf – etwa durch Fahrten unter Alkohol, das Ignorieren roter Ampeln, Fahren auf Gehwegen oder falsche Radwegbenutzung. Sogar Fußgänger wurden mehrfach gestoppt, weil sie bei Rot über die Straße gingen. Insgesamt ordnete die Polizei 52 Blutproben an und stellte mehr als 300 Mängelmeldungen aus.
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Hintergrund der Kontrollen war vor allem die Adventszeit mit Weihnachtsmärkten und Feiern. Für Januar kündigt die Polizei an, ihren Schwerpunkt auf Rotlichtverstöße sowie Ablenkung durch Handy und Kopfhörer zu legen – zwei der häufigsten Ursachen für schwere Unfälle, gerade bei Radfahrern, Fußgängern und E-Scooter-Nutzern. (apa)
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