24-Jähriger in Hamburg getötet – Polizei hat erste Spur
Eine blutige Tat beschäftigt die Mordkommission Hamburg: Anfang Februar wurde ein 24-jähriger Mann in Eißendorf schwer verletzt aufgefunden und verstarb darauf im Krankenhaus. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und setzt dafür eine Belohnung aus. Mittlerweile gibt es eine neue Version der Geschichte.
Rückblick: In der Nacht zum 7. Februar wird an der Straße Göhlbachtal der 24-jährige Kenneth Obinna schwer verletzt aufgefunden. Das Opfer schwebt in Lebensgefahr und verstirbt kurz darauf in der Klinik. Laut Polizei sei der Student Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Der Auffindeort soll nicht der Tatort gewesen sein.
Tat könnte im Zusammenhang mit Geldforderungen stehen
Bisher hatte die Polizei berichtet, dass sich das Opfer mit einem Bekannten (23) an einer Bushaltestelle an der Eißendorfer Straße Ecke Mehringweg getroffen hatte. Dort sollen die beiden von maskierten Männern überfallen worden sein. Der 24-jährige Kenneth habe sich dann noch bis zur Straße Göhlbachtal geschleppt und sei dort schwer verletzt zusammengebrochen. Seine Schwester sendete später über Social Media eine bewegende Botschaft.
Nun die Berichtigung: Es soll den neuen Angaben zufolge kein Treffen an der Bushaltestelle gegeben haben und Kenneth Obinna und sein Freund seien auch nicht von maskierten Tätern überfallen worden. Zum Göhlbachtal soll das Opfer sich nicht selbst geschleppt haben, sondern von den Tätern dorthin gebracht worden sein.
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Laut Polizei könnte die Tat aber weiterhin im Zusammenhang mit Geldforderungen stehen. Trotz intensiver Ermittlungen führte bislang keine Spur zu den Tätern. Deshalb wird eine Belohnung von 5000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung selbiger führen. Hinweise werden unter Tel. (040) 4286 56789 entgegengenommen.
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