Sturm treibt Segler von Route ab – Strömungsretter im Einsatz
Nachdem ein Segelboot am Freitagabend in Grünendeich im Landkreis Stade gestrandet war, musste ein Mann von Strömungsrettern gerettet werden.
Laut Feuerwehrangaben hatte sich das zweimastige Segelboot in der Nebenelbe auf einer Schlickbank festgefahren und lag in Schräglage. Zunächst war unklar, ob sich noch Personen an Bord befanden. Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Eigner noch auf dem Schiff festsaß. Strömungsretter der DLRG begaben sich daraufhin in Spezialanzügen durch den Schlick zum Havaristen und nahmen Kontakt zu dem Mann auf.
Wasserschutzpolizei und DLRG im Einsatz
Nach ersten Angaben soll der Mann auf dem Weg von Hamburg unterwegs gewesen sein, als er durch den starken Sturm von seiner Route abkam und schließlich in der Nebenelbe strandete. In Abstimmung mit der zuständigen Hamburger Wasserschutzpolizei forderten die Einsatzkräfte den Segler auf, sein Schiff gegen Wegtreiben bei Hochwasser zu sichern.
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Die Strömungsretter begleiteten den Mann anschließend über eine von der Feuerwehr bereitgestellte Leiterbrücke sicher an Land. Die Samtgemeinde Lühe übernahm die Unterbringung des Mannes für die Nacht. Um die Bergung des Bootes soll sich der Eigner am Samstag eigenständig kümmern.
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