Holzhaus brennt bei Hamburg: Fünf Verletzte, auch Retter betroffen
Großeinsatz der Feuerwehr am Nikolausmorgen im Kreis Segeberg. Dort war ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Drei Feuerwehrleute und zwei Bewohner wurden verletzt.
Laut einem Sprecher der Rettungsleitstelle wurde gegen 6.30 Uhr ein Brand in einem hölzernen Einfamilienhaus an der Dorfstraße in Glasau gemeldet. Als die Retter der örtlichen Feuerwehr eintrafen, sollen Menschenleben in Gefahr gewesen sein.
Bewohner in Gefahr – Feuerwehrleute erleiden Rauchvergiftung
Die Feuerwehrleute liefen in das Haus, um die Bewohner zu retten. Nach MOPO-Informationen sei die Lage so brisant gewesen, dass die Retter keine Zeit hatten, Atemschutzgeräte anzulegen. Und das wurde dreien von ihnen zum Verhängnis: Sie erlitten eine Rauchvergiftung. Zwei von ihnen kamen in umliegende Krankenhäuser. Zwei gerettete Bewohner wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.
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Ersten Angaben der Feuerwehr zufolge soll der Brand im Heizungskeller des Holzhauses ausgebrochen sein und sich rasch ausgebreitet haben. Daraufhin wurde Großalarm ausgelöst. Wegen der starken Verqualmung wurden auch die Anwohner über App gewarnt. Erst gegen 10.20 Uhr war der Brand gelöscht.
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