Hamburg
Hilfe für Wildtiere in Not: Rot-Grün will Auffangstationen unterstützen
Hamburg hat bislang keine staatlich anerkannten Wildtier-Auffangstationen. SPD und Grüne wollen private Helfer nun offiziell unterstützen.
Verletzte Igel, Eichhörnchen oder Vögel werden in Hamburg bislang vor allem von privaten Initiativen, Vereinen und Ehrenamtlichen versorgt. Staatlich anerkannte Wildtier-Auffangstationen gibt es in der Stadt noch nicht.
Das wollen SPD und Grüne ändern. Die Regierungsfraktionen wollen prüfen lassen, welche bestehenden Einrichtungen offiziell als Wildtier-Auffangstationen anerkannt werden können. Über den Antrag entscheidet die Hamburgische Bürgerschaft am 1. Juli.
Versorgung bislang nur durch Freiwillige
„Hamburg ist das Zuhause vieler Wildtiere“, sagt Lisa Maria Otte, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen. Straßenverkehr, Müll und Mähroboter seien für viele Tiere eine Gefahr. Die Versorgung verletzter Tiere sei bisher vor allem dem Einsatz vieler Freiwilliger zu verdanken. Künftig sollen geeignete Initiativen offiziell anerkannt und perspektivisch auch finanziell unterstützt werden.
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Auch SPD-Umweltpolitiker Alexander Mohrenberg sieht Handlungsbedarf: „Offiziell zuständig ist aktuell niemand, und das geht nicht mehr.“ Ziel sei es, klare Anlaufstellen für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und die Versorgung verletzter, kranker oder verwaister Wildtiere dauerhaft zu sichern.
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