Fabio De Masi auf einer Wahlveranstaltung des BSW zur Europawahl. (Archivbild)

Fabio De Masi auf einer Wahlveranstaltung des BSW zur Europawahl. (Archivbild) Foto: imago/penofoto

paidHamburger wird neuer BSW-Chef: „Die Frage ist: Was ist heute rechts oder links?“

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Neuer Name und Personalwechsel – im „Bündnis Sarah Wagenknecht“ rumort es. Wagenknecht wird die Parteiführung abgeben, nachfolgen soll der Europaabgeordnete Fabio De Masi. In Hamburg wurde der 45-Jährige bekannt, als er für die Linke im Bundestag saß und die Aufdeckung des Cum-Ex-Skandals vorantrieb. Im BSW ist er von Anfang an mit dabei. Im Interview spricht De Masi über parteiinterne Konflikte mit „Chaoten und Verrückten“, Migration, Rüstung, Russland und die Frage, ob das BSW eher links oder rechts der SPD steht.

MOPO: Das BSW ist nicht wie erhofft in den Bundestag eingezogen und fällt immer wieder durch interne Konflikte auf. Jetzt verkündete Frau Wagenknecht ihren Rücktritt aus der Parteispitze – sie wollen nachrücken. Warum tun Sie sich das an? 

Fabio De Masi: Erstens, Frau Wagenknecht tritt nicht zurück, sie tritt nicht erneut als Parteivorsitzende an. Sie wird die Grundwertekommission leiten und wieder mehr politische Impulse geben, statt zu organisieren. Zweitens bin ich fest davon überzeugt, dass sie bald im Zuge einer Neuauszählung der Bundestagswahl Vorsitzende einer BSW-Fraktion im Bundestag sein wird. Und drittens trete ich an, weil ich fest daran glaube, dass es das BSW im Parteiensystem braucht.

Wo verordnet sich das BSW denn in der Parteienlandschaft – eher links oder rechts der SPD? 

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