Gemeinsam für mehr Sicherheit: Darum reisen Tschentscher und Günther in den Osten
Zwei bekannte Nordlichter sind gerade in Osteuropa unterwegs: Erstmals sind Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Montag gemeinsam zu einer Auslandsreise aufgebrochen.
Trotz des Streiks der Lufthansa-Piloten kamen die Regierungschefs pünktlich zum Auftakt in Danzig (Polen) an – sicherheitshalber waren die Politiker noch schnell auf eine Billigfluglinie umgebucht worden. „Die Nerven haben wir nicht verloren, aber wir sind auf Nummer sicher gegangen“, sagte Günther. „Wir wurden wohl auch im anderen Flieger vermisst gemeldet, obwohl wir extra ausgecheckt hatten.“
Tschentscher und Günther auf Reisen: von Polen und den Balten lernen
Wirtschaftsvertreter und Journalisten (darunter auch die MOPO) konnten am Ende nämlich doch noch den Lufthansa-Flug nehmen – zufällig der einzige, der an diesem Tag flog.
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Der Hintergrund der Reise ist ernst: Es geht, neben Wirtschaftskooperation, vor allem um die Bedrohung aus Russland, um Themen wie digitale Sicherheit und Verteidigungspolitik. Tschentscher und Günther besuchen im Laufe der Woche Polen, Litauen und Lettland – und wollen von den neuen Frontstaaten im Osten lernen. „Es geht um Krisenresilienz und Fragen, die nicht an einer Stadtgrenze enden“, sagt Tschentscher. „Wir sind nicht bei Null, aber noch nicht so weit wie die baltischen Staaten.“
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