Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) (Archivbild).

Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote (SPD) (Archivbild). Foto: picture alliance / ABBfoto

Die unterschätzte Wirkung des Sports auf Hamburgs Wirtschaft

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Eine Studie beschreibt, wie sehr Hamburg wirtschaftlich vom Sport profitieren soll. Für Befürworter einer Olympia-Bewerbung der Hansestadt ein weiteres Argument.

Hamburgs Sport- und Innensenator Andy Grote sieht die Ergebnisse einer Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) als Beleg für die positive wirtschaftliche Wirkung von Olympischen Spielen auf die Hansestadt. „Der Sport stärkt nicht nur Zusammenhalt und Lebensqualität in unserer Stadt, sondern auch Wohlstand und Wirtschaftswachstum“, sagte der SPD-Politiker anlässlich der Veröffentlichung der Studie. 

Jeder Euro für den Sport bringe Hamburg ein Vielfaches an Mehrwert. „Da kann sich jeder selbst ausrechnen, welche Chance und Kraft erst in Olympia steckt“, sagte er weiter. 

Hamburger einer von vier Kandidaten für eine deutsche Bewerbung

Hamburg ist einer von vier Kandidaten für eine deutsche Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Die Entscheidung, mit welchen Kandidaten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ins Rennen geht, fällt der Dachverband im kommenden September. Zuvor stimmt die Bevölkerung Hamburgs am 31. März ab, ob die Stadt ihre Bewerbung weiterhin verfolgen soll.

Studie: 15.000 Arbeitsplätze in Hamburg durch den Sport

Laut der Studie hängen etwa 15.000 Arbeitsplätze in Hamburg direkt oder indirekt am Sport. Die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung belaufe sich auf 5,3 Milliarden Euro. „Ein Niveau, das Sport als einen starken Impulsgeber der Stadt positioniert“, hieß es in einer Mitteilung der Hamburger Handelskammer. 

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Die Studie zeige zudem, „dass Sport weit mehr bedeutet als Wettkämpfe und Vereinsleben. Er entfaltet vielfältige wirtschaftliche Wirkungen. Jeder im Sportsektor erwirtschaftete Euro löst zusätzliche wirtschaftliche Aktivität aus und führt insgesamt zu 2,4 Euro zusätzlicher Wertschöpfung in der Stadt – etwa durch Buchungen von Veranstaltungsdienstleistungen oder touristische Ausgaben“. (mp/dpa)

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