Cap San Diego im Hamburger Hafen.

Die „Cap San Diego“, auch gerühmt als „Weißer Schwan“, an ihrem Liegeplatz im Hamburger Hafen. Foto: Cap San Diego Archiv

„Cap San Diego gehört untrennbar zum Hafen“: Bund verdreifacht Hilfe für Sanierung

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Gerade erst hat die Stadt Mittel für die Sanierung der „Cap San Diego“ angekündigt – nun hat der Bund nachgelegt.

Gute Nachrichten für die dringend sanierungsbedürftige „Cap San Diego“: Das Museumsschiff steht vor einer Sanierungsrunde, die rund zwei Millionen Euro verschlingen wird. Nachdem gerade erst auf Antrag der Senatsfraktionen Unterstützung in Höhe von 250.000 Euro für den Eigentümer, die Stiftung Hamburger Admiralität, bewilligt wurde, kommt nun noch ein großer Batzen vom Bund dazu.

500.000 Euro vom Bund für die „Cap San Diego“

Wie der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Droßmann mitteilt, wurden am Mittwoch 500.000 Euro aus einem Denkmalschutz-Programm für die Sanierung der „Cap San Diego“ bewilligt. Droßmann freut sich über seinen gelungenen Einsatz im Haushaltsausschuss: „Das Schiff ist nicht nur ein herausragendes Stück Geschichte, sondern auch ein Wahrzeichen, das untrennbar zum Hamburger Hafen gehört.“ Mit der Förderung durch den Bund werde „ein starkes Zeichen für den Erhalt des maritimen Erbes Hamburgs gesetzt“.

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Die „Cap San Diego“ ist das größte Museumsfrachtschiff der Welt, das noch betriebsfähig ist. Sie wurde 1961 als letztes von sechs Schiffen in Hamburg gebaut und fuhr bis in die 1980er-Jahre im Liniendienst nach Südamerika. Seit 2003 steht sie unter Denkmalschutz.

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