Eines der Opfer der Schießerei in Harburg.
  • Eines der Opfer der Schießerei in Harburg.
  • Foto: Blaulicht News

Phoenix-Viertel: 54-Jähriger soll mitten am Tag auf Männer geschossen haben

Mitten am Tag schoss er im Harburger Phoenix-Viertel aus geringer Entfernung auf zwei Menschen. Nun muss sich ein 54-Jähriger wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht verantworten.

Der Prozess gegen den Mann beginnt am Freitagmorgen (9 Uhr) vor dem Hamburger Landgericht. Der Anklage zufolge hatte der Kosovare im November 2021 vor dem Angriff mit den Männern Streit ums Geld.

Schüsse in Harburg: Mann schwebte in Lebensgefahr

Anschließend habe er mit einer Selbstladepistole zwei Schüsse auf einen der Männer abgefeuert, der dabei nur wenige Meter von ihm entfernt gestanden haben soll. Er traf ihn am Arm und im Unterbauch. Weil dabei auch die Beinschlagader verletzt wurde, bestand zeitweise Lebensgefahr für den Verletzten.

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Auf den zweiten Mann soll er im Anschluss dreimal geschossen und ihn an den Beinen und am Po verletzt haben. Die Männer waren zum Tatzeitpunkt 25 und 41 Jahre alt. Nach der Attacke hatten mehr als 15 Streifenwagen nach dem Schützen gesucht. Zudem waren Beamte mit Maschinenpistolen im Einsatz. Er konnte wenige Tage später festgenommen werden. (dpa/ncd)

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