Pfannkuchen mit Suppen-Geschmack oder Wasabi-Eis: Hamburgs schrägste Crêperie

Miyuki Inoue verkauft in ihrem Laden verrückte Crêpes und Foodtrends aus Japan.
Miyuki Inoue verkauft in ihrem Laden verrückte Crêpes und Foodtrends aus Japan.

Ob mit Wackelpudding, Sushi oder sogar Nudelsuppen-Geschmack: Miyuki Inoue verkauft in ihrem Laden an der Grindelallee die verrücktesten Crêpe-Kreationen. „Die Hamburger sind sehr mutig und probieren alles“, meint sie. Deshalb will die gebürtige Japanerin jetzt expandieren.

„Crêpes sind in Japan sehr beliebt“, sagt Miyuki Inoue zur MOPO. Vor sieben Jahren hat sie „Mimi’s Crêpes“ nahe des Uni-Viertels eröffnet – und den Trend damit nach Hamburg gebracht. Jeden Monat überlegt sie sich einen anderen Spezial-Crêpe. Diesen Monat kreiert sie süße Pfannkuchen mit dem Gesicht der japanischen Anime-Figur „Totoro“. Im August gab es welche mit würzigem Wasabi-Eis. Und auch Crêpes mit Ramen-Geschmack, der japanischen Nudelsuppe, standen schon auf der Karte – mit Ei und Schweinefleisch.

Hamburg: Crêpes mit Lachs und Avocado setzten sich nicht durch

„Die Hamburger sind wirklich sehr mutig und probieren gern Neues aus“, sagt sie und lacht. Die Sushi-Crêpes mit Lachs und Avocado konnten sich aber trotzdem nicht durchsetzen. „Die habe ich aus dem Sortiment genommen“, so Inoue. Der beliebteste Crêpe? Das ist einer mit Früchten, Sahne, Matcha-Pulver (ein grüner Tee) und Azuki-Bohnenmus.

Miyuki Inoue in ihrem Laden im Grindelviertel.
Miyuki Inoue in ihrem Laden im Grindelviertel.

„Die Zeiten sind gerade schwierig – erst Corona, dann der Ukraine-Krieg. Mit den ungewöhnlichen Kreationen möchte ich einfach gute Laune verbreiten“, sagt Inoue. „Mittlerweile kommen viele Stammkunden.“ Auch verkleidete Manga-Fans nutzen „Mimi’s Crêpes“ gerne als Treffpunkt.

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Inoue kam mit ihren zwei Kindern aus Tokio nach Hamburg. „Nach dem Tsunami 2011 und der Reaktorkatastrophe von Fukushima habe ich mich in Japan nicht mehr sicher gefühlt“, erzählt sie. Mit ihrer Crêperie hat sie sich hier etwas Neues aufgebaut. Jetzt plant sie einen zweiten Laden in der Innenstadt.

„Mimi’s Crêpes“: Grindelallee 24 (Rotherbaum), Di 14-18 Uhr, Mi-So 12-18 Uhr, 8,50-10 Euro

Ob mit Wackelpudding, Sushi oder sogar Nudelsuppen-Geschmack: Miyuki Inoue verkauft in ihrem Laden an der Grindelallee die verrücktesten Crêpe-Kreationen. „Die Hamburger sind sehr mutig und probieren alles“, meint sie. Deshalb will die gebürtige Japanerin jetzt expandieren.