Demonstranten haben Fahnen und Plakate beim Ostermarsch 2026 dabei.

Über 1000 Menschen demonstrieren beim Ostermarsch 2026 in Hamburg für Frieden. Foto: picture alliance/dpa/Markus Scholz

Ostermarsch in Hamburg: „Russland ist nicht unser Feind“

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Beim Hamburger Ostermarsch wird für Frieden und gegen Wehrdienst, Waffenlieferungen und US-Raketen in Deutschland protestiert. Auf der Bühne heißt es außerdem: „Russland ist nicht unser Feind“.

Gaza, Ukraine und Iran: Unter dem Motto „Nicht unser Krieg!“ demonstrieren am Ostermontag hunderte Hamburger und Hamburgerinnen gegen Krieg und für Frieden. Zum alljährlich stattfindenden Ostermarsch hatte das Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung aufgerufen. Unter den Demonstrierenden sind unter anderem die Gewerkschaft Verdi, Anhänger und Anhängerinnen der Partei Die Linke sowie Schüler und Schülerinnen. 

Nur 2000 Teilnehmer beim Ostermarsch

Nach Angaben der Polizei wurden 3000 Menschen zur Demonstration angemeldet. Einem dpa-Reporter zufolge zogen nach der Osterandacht und Auftaktkundgebung an der Kreuzung Landwehr/Hasselbrook gegen 14.00 Uhr rund 1500 bis 2000 Menschen mit Plakaten und Rufen wie „Bildung statt Bomben“ und „Frauenhäuser statt Kriegseinsätze“ los in Richtung des Carl-von-Ossietzky-Platzes, auf dem die Abschlusskundgebung stattfindet. 



Die Forderungen des diesjährigen Ostermarsches lauten: Abrüstung, kein Wehrdienst, ein Stopp aller Waffenlieferungen, mehr Geld für Soziales und keine US-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden. 

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Auf dem Podium wurde zudem mehrfach betont: „Russland ist nicht unser Feind“. Unter dem gleichnamigen Motto wurden Demonstrationen in Hamburg und Berlin angekündigt. (dpa/mp)

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