Original-Reeperbahn-Schild wird versteigert: So können Kiez-Fans mitbieten
Ein Stück Kiez in den eigenen vier Wänden, im Büro oder Vereinsheim? Bis Ende Mai kommt ein Original-Schild vom Bahnhof Reeperbahn unter den Hammer – eine gemeinsame Aktion von S-Bahn Hamburg und MOPO. Wir verraten, wie Kiez-Fans das Sammlerstück ergattern können.
Für viele Nachtschwärmer begann und endete jeder Kiez-Abend genau an diesem Schild. Die Maße: 3,26 Meter mal 63 Zentimeter – dafür ist es überraschend leicht. Das blaue Schild ist ein Unikat: Über die Jahre haben sich Sticker, Spuren und kleine Kratzer angesammelt.
Bis zum 31. Mai können Kiez-Fans an der Versteigerung teilnehmen
An der Versteigerung teilnehmen können alle, die sich dieses besondere Stück Stadtgeschichte sichern möchten – ob Unternehmen, Vereine, Organisationen oder Privatpersonen. Wer für das Kiez-Haltestellen-Schild mitsteigern möchte, muss volljährig sein und bis zum 31. Mai eine E-Mail (reeperbahn@deutschebahn.com) schicken.
In den Betreff gehört „Mein Gebot fürs Reeperbahnschild”, in die Mail Vor- und Nachnamen sowie eine Handynummer. Das Schild erhält, wer das höchste Gebot abgibt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Erlöse gehen an das „CaFée mit Herz e.V”
Die Einnahmen aus der Versteigerung der Aktion von S-Bahn Hamburg und MOPO gehen an das „CaFée mit Herz e.V.” Als „St. Paulis sozialer Hafen“ unterstützen die Betreiber nicht nur soziale Projekte im Viertel, sondern versorgen täglich rund 300 obdachlose und bedürftige Menschen mit kostenlosen Mahlzeiten, Getränken und Kleidung. Darüber hinaus bietet die Einrichtung sozialarbeiterische Hilfe, medizinische Versorgung, eine Kleiderkammer sowie Unterstützung bei Behördenangelegenheiten.
Im Museum für Hamburgische Geschichte wird auch ein Schild ausgestellt
Das Schild wurde bei der Umstellung auf das neue S-Bahn-Liniennetz 2023 „gerettet“. Ein weiteres Reeperbahnschild wurde bereits in der vergangenen Woche feierlich an das Museum für Hamburgische Geschichte übergeben. Dort ist es nun Teil der Dauerausstellung.
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Im vergangenen Jahr wurde das erste historische Haltestellen-Schild nach dem Zufallsprinzip verlost. Damals nahmen rund 4000 Hamburger an der Aktion teil.