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Obdachlosenhilfe funkt SOS: Dringender Appell an alle Hamburger

Obdachlose haben es in der Corona-Krise besonders schwer, sie können sich nicht einfach in eine eigene Wohnung zurückziehen. In Hamburg half vorübergehend das verlängerte Winternotprogramm aus. Zusätzlich spendete der Tabakkonzern Reemtsma Geld zur Unterbringung der Obdachlosen in Hotels. Ende Juni müssen die Wohnungslosen nun wieder ausziehen. Die Tagesstätte Alimaus sucht deshalb dringend nach Schlafsäcken und Zelten.

„Es ist zwar für einige Menschen ohne Obdach gelungen eine Perspektive zu entwickeln, für die große Mehrheit gilt das aber nicht! ,Hamburg hält zusammen‘ scheint vorbei zu sein, aber Corona noch lange nicht“, schreibt das Alimaus-Team auf Facebook.  

Hamburg: Obdachlosenhilfe mit dringendem Appell

Um sich so gut wie möglich vorzubereiten, werden Schlafsäcke und Zelte für die Obdachlosen benötigt. Am 30. Juni endet der gespendete Hotel-Aufenthalt für rund 170 Obdachlose. Einen Tag später wird nach heutigem Stand (21. Juni) auch das verlängerte Winternotprogramm eingestellt. Insgesamt würden laut Alimaus dann wieder mehr als 600 Menschen auf der Straße stehen. (abu)

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