„Nichts mehr zu retten“: Reinhold Beckmann verliert seine Hamburger Wohnung
Als Reinhold Beckmann von einer Reise aus Indien zurückkehrte, erwartete ihn eine böse Überraschung: Ein implodierter Boiler hatte sein Zuhause unter Wasser gesetzt. Einige Habseligkeiten konnten zwar gerettet werden. Doch der Moderator braucht nun eine neue Bleibe.
Der Moderator, Musiker und Autor Reinhold Beckmann muss sich wegen eines massiven Wasserschadens eine neue Bleibe suchen. „Ich bin dabei, die Koffer zu packen“, sagte Beckmann am Freitagabend in der NDR Talk Show. Er habe kein Zuhause mehr. Seine Wohnung sei abgesoffen – und zwar so, „dass da nichts mehr zu retten ist“. Er gehe davon aus, dass die nun notwendige Sanierung ein Jahr dauern werde.
Schaden in der Wohnung durch implodierten Boiler verursacht
Der Schaden sei durch einen Boiler in Räumen über seiner Wohnung entstanden, sagte Beckmann. „Der implodierte und hat das ganze Haus unter Wasser gesetzt.“ Erfahren habe er von dem Wasserschaden während seiner Indienreise. Zum Glück habe eine Nachbarin am Samstag die Post geholt und die Wasserspiele gesehen. Ansonsten wäre der Schaden wohl erst am Montag entdeckt worden.

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Beckmann, der am 23. Februar 70 Jahre alt wird, wohnt seit vielen Jahren in einer Art Fabrikgebäude im Hamburger Stadtteil Ottensen. Er ist der einzige Bewohner des Gebäudes, sonst gebe es dort nur Geschäftsräume. Beckmann wurde 1956 in Twistringen in Niedersachsen geboren. Bekannt wurde er unter anderem durch die Sportsendung „ran“. 2023 schrieb er ein Buch über seine Familie im Zweiten Weltkrieg.
Rechercheunterlagen für zweites Buch gerettet
Beckmann sagte zu seiner Rückkehr: „Dann kommst Du zurück, die Bude stinkt durch diese Feuchtigkeit, die ganzen Lebensmittel sind abgesoffen, ein Teil der Klamotten, zum Glück die Instrumente nicht.“ Auch die Rechercheunterlagen für sein zweites Buch seien von der Feuerwehr gerettet worden. „Da ist alles ok.“ Aber die ganze Küche „ist weg, kaputt“. Da habe er gemerkt, „Du verlierst ein Zuhause, das Du sehr, sehr geliebt hast, und Du bist jetzt gezwungen auszuziehen und etwas Neues zu suchen“. (dpa/mp)
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