Neuheit auf dem Winterdom: Hier können Sie sich selbst vernaschen!
Wenn es um Kaffee geht, kann man in Hamburg immer wieder verrückte Trends beobachten. Cappuccino für Hunde, Kunstwerke aus Sirup, Kaffee und Sahne, Streuseln oder Nüssen. Und ganz neu: Fotos auf dem Schaum. Zu bekommen auf dem Hamburger Dom. MOPO-Reporterin Josephine Thorndike (18) hat sich drucken lassen und gefragt: Warum wollen Kunden das überhaupt?
Melissa Vespermann (39) bietet in ihrem „Orange Coffee House“ den sogenannten „Selfieccino“ an. Die Idee: Ein Foto der Wahl kann auf Cappuccino, Kakao oder Cocktail gedruckt werden.Die Technik dahinter ist simpel: Besucher können entweder ein Bild von ihrem Handy an den kleinen Computer an der Druckermaschine per QR-Code schicken oder direkt vor Ort ein Foto von sich machen. Mit Lebensmittelfarbe wird das Foto aufs Getränk gedruckt.
Kaffeestand-Inhaberin: So kam ich auf die Idee mit dem „Selfieccino“
Vespermann ist auf der Food-Messe „Internorga“, die jährlich in Hamburg stattfindet, auf den Kaffeedruck aufmerksam geworden – und fand die Idee super. Sie hofft, dass potenzielle Kunden neugierig werden durch das Angebot und bei ihr stehen bleiben. „Auf dem Dom muss man sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen, um Kunden zu ziehen“, sagt Verspermann, die gemeinsam mit ihrer Frau Stephanie seit vier Jahren auf dem Dom tätig ist.
An dem Tag des MOPO-Besuchs bleiben kaum Leute stehen, der Dom hat aber auch gerade erst geöffnet. Am Tag gehen etwa 50 „Selfieccino“ über den Tresen, sagt Verspermann.
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Nicht nur Selfies werden gewünscht, viele Koffein-Fans wollen Firmenlogos oder die ihres Lieblingsfußballvereins auf ihrem Getränk haben. Der Druck selbst kostet nichts extra, einen kleinen Cappuccino gibt es ab 4 Euro.