Eine grüne Oase im Innenhof: So soll das neue Wohnviertel in Osdorf auf dem ehemaligen Kasernengelände aussehen.

Eine grüne Oase im Innenhof: So soll das neue Wohnviertel in Osdorf auf dem ehemaligen Kasernengelände aussehen. Foto: LRW Architektur und Stadtplanung

Neues Wohnviertel im Westen Hamburgs: Der Siegerentwurf steht fest

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Auf einem Kasernengelände der Bundeswehr in Osdorf soll ein neues Wohnquartier entstehen. Mit bis zu 400 bezahlbaren Wohnungen und einer Kindertagesstätte – allerdings vorrangig für Bundesbeamte. Nun steht ein Siegerentwurf für die Umgestaltung des Areals fest.

Ab 2029 soll es losgehen: Auf dem Gelände der Generalleutnant-Graf-von-Baudissin-Kaserne in Osdorf soll im Rahmen der bundesweiten Wohnraumoffensive ein neues Wohnquartier entstehen. Das Bezirksamt Altona und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) entwickeln das Projekt gemeinsam.

Wohnviertel in Osdorf: Grüner Innenhof und Lärmschutz

Nach einem städtebaulichen Wettbewerb steht inzwischen auch ein Sieger für die Gestaltung des Areals fest. Der Entwurf des Hamburger Architektenbüros LRW Architektur und MERA Landschaftsarchitektur bildet die Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung des Wohnquartiers.


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Das Areal in Osdorf zwischen Rugenbarg und Blomkamp soll künftig rund 400 bezahlbare Mietwohnungen für Bundesbedienstete sowie eine Kindertagesstätte und Pkw-Stellplätze beherbergen.

Der Entwurf sieht vor, dass vier Bestandsgebäude des ehemaligen Kasernengeländes erhalten bleiben und um einen Hof gruppiert werden. Anschließend soll das bestehende Ensemble durch drei neue Hofnachbarschaften ergänzt werden. Die grün geprägten Innenhöfe sollen dann die gemeinschaftliche Mitte für die neuen Nachbarschaften bilden. Während die Häuserfassade vor dem Straßenlärm schützen soll.

Bezirksamt Altona plant weitere Schritte zur Umsetzung des Projektes

Dazu sagt Altonas Bezirksamtsleiter Dr. Sebastian Kloth: „Mit dem erfolgreichen Abschluss des Wettbewerbs für das neue Wohnquartier auf der ehemaligen Kasernenfläche setzen wir einen wichtigen Meilenstein, um dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum in einem grünen, klimaresilienten Quartier zu schaffen.“

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Das Bezirksamt Altona und die BImA werden mit den Architekturbüros die nächsten Schritte zur Umsetzung des Projektes in Osdorf vorbereiten, heißt es in einer Mitteilung. Die Wettbewerbsergebnisse sollen dann vom 27. April bis 7. Mai im Bürgerhaus Bornheide (Bornheide 76) ausgestellt werden. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Am Dienstag, den 5. Mai 2026, stehen von 17 bis 19 Uhr Vertreterinnen und Vertreter der BImA und der Stadt Hamburg für Fragen zur Verfügung. (kla)

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