Hamburg

Neues SAGA-Projekt: Dieses Haus ist eine Kosten-Revolution

Visualisierung eines Hauses mit Balkonen
Günstig gebaut in Lohbrügge: So soll das erste „Effizienzhaus“ der Saga in ein paar Monaten aussehen

Billiger und schneller bauen: Die SAGA hat in Lohbrügge zur Baustellenbegehung geladen. Zu bestaunen gab es das erste „Effizienzhaus“, dessen Bau pro Quadratmeter rund 1000 Euro weniger kostet als „normale“ Neubauten. Die Folge: Auch die frei finanzierten Wohnungen können in wenigen Monaten für 12,50 Euro Miete angeboten werden. Wie das funktioniert – und worauf die Mieter dafür verzichten müssen – erklärten SAGA-Vorständin Snezana Michaelis und Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein (SPD).

Auf den ersten Blick: eine normale Baustelle, bis auf den riesigen Würfel, der an einem Kran schwebt. Dieser Würfel ist ein komplettes Badezimmer, gefliest, mit Klo und Waschbecken – und einer der Gründe, warum das „Effizienzhaus“ so viel billiger und schneller errichtet werden kann. In jede Wohnung wird so ein fertiger Badezimmer-Würfel gestellt, statt eines Bades, das wochenlang vor Ort eingebaut wird. Auch die Decken bestehen aus vorgefertigten Teilen, es muss nichts mehr gegossen werden und anschließend tagelang austrocknen.

Großer Klotz an einem Kran
Mit dem Kran wird ein fertiges Badezimmer in die Wohnung gehoben

Insgesamt baut die SAGA am Max-Eichholz-Ring 133 Wohnungen, davon 26 in „Effizienhäusern“, eine Nachverdichtung auf den früheren Parkplätzen eines SAGA-Quartiers aus der Nachkriegszeit. Quadratischer Grundriss, drei Stockwerke, ein Treppenhaus in der Mitte, schlichte Fassade mit Balkonen: „Der von der SAGA entwickelte Effizienzhaus-Pilot in Lohbrügge zeigt sehr konkret, wie wir in Hamburg gutes Wohnen zu vernünftigen Kosten realisieren können“, lobt Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein: „Wir können ja die hohen Baukosten nicht ständig mit Steuermitteln abfedern.“

Zwei Frauen auf einer Baustelle
Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein (SPD) und SAGA-Vorständin Snezana Michaelis (v.l.)

SAGA-Vorständin Snezana Michaelis präzisiert, dass der Bau des „Effizenzhauses“ 3600 Euro pro Quadratmeter kostet, statt der in Hamburg üblichen 4600 Euro: „Und das, ohne auf angemessene Architektur und zeitgemäßen Wohnraum zu verzichten.“ Die Bauzeit liegt dank der vorgefertigten Module bei 11 statt 18 Monaten – die Nachbarschaft hat also schneller wieder Ruhe vom Baulärm.

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Was bei der Spar-Variante nicht enthalten ist: Es gibt keine Keller und Tiefgaragen, nur Abstellräume für die Mieter in einem Bereich im Erdgeschoss. Auf den anderen Baufeldern sind ein dreigeschossiges Gebäude sowie sechs viergeschossige Gebäude vorgesehen – und eine Tiefgarage mit 35 Parkplätzen für die 133 neuen Wohnungen.

Billiger und schneller bauen: Die SAGA hat in Lohbrügge zur Baustellenbegehung geladen. Zu bestaunen gab es das erste „Effizienzhaus“, dessen Bau pro Quadratmeter rund 1000 Euro weniger kostet als „normale“ Neubauten. Die Folge: Auch die frei finanzierten Wohnungen können in wenigen Monaten für 12,50 Euro Miete angeboten werden. Wie das funktioniert – und worauf die Mieter dafür verzichten müssen – erklärten SAGA-Vorständin Snezana Michaelis und Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein (SPD).

Auf den ersten Blick: eine normale Baustelle, bis auf den riesigen Würfel, der an einem Kran schwebt. Dieser Würfel ist ein komplettes Badezimmer, gefliest, mit Klo und Waschbecken – und einer der Gründe, warum das „Effizienzhaus“ so viel billiger und schneller errichtet werden kann. In jede Wohnung wird so ein fertiger Badezimmer-Würfel gestellt, statt eines Bades, das wochenlang vor Ort eingebaut wird. Auch die Decken bestehen aus vorgefertigten Teilen, es muss nichts mehr gegossen werden und anschließend tagelang austrocknen.