Das „Pik As” in der Neustadt

Das „Pik As” wird nach zwei Jahre dauernden Sanierungsarbeiten am 25. März wiedereröffnet. Foto: Leonie Asendorpf/dpa

Neues „Pik As“ für Hamburgs Obdachlose ist fertig

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Zwei Jahre dauerten die Sanierungsarbeiten im „Pik As”, einer Notübernachtungsstätte für obdachlose Männer in Hamburg. Noch diese Woche wird das Haus wiedereröffnet. Was neu ist und was bleibt.

Nach einer zweijährigen Bauphase können obdachlose Männer ab Mittwoch wieder in der Notübernachtungsstätte „Pik As” in der Hamburger Neustadt schlafen. Knapp 30 Millionen Euro haben der Umbau der bestehenden Unterkunft sowie der Bau eines weiteren Gebäudes insgesamt gekostet, wie die Sozialbehörde mitteilte, die den Umbau finanziert hat.

Der Blick auf den Aufenthaltsraum im „Pik As”: Das Hauptgebäude der Notübernachtungsstätte für obdachlose Männer wurde kernsaniert. Leonie Asendorpf/dpa
Aufenthaltsraum im „Pik As"
Der Blick auf den Aufenthaltsraum im „Pik As”: Das Hauptgebäude der Notübernachtungsstätte für obdachlose Männer wurde kernsaniert.

Bis zu 330 Übernachtungsplätze

Das kernsanierte Hauptgebäude bietet nach Angaben der Sozialbehörde bis zu 330 Übernachtungsplätze, größtenteils in Zwei- und Dreibettzimmern. Zusätzlich seien in einem Neubau sogenannte Lebensplätze entstanden. Diese sollen insbesondere älteren und kranken Obdachlosen eine dauerhafte Bleibe bieten. 

Neben Zwei- und Dreibettzimmern gibt es im „Pik As” auch Einzelzimmer und Zimmer für obdachlose Männer mit Hunden. Leonie Asendorpf/dpa
Ein Zimmer im „Pik As”
Neben Zwei- und Dreibettzimmern gibt es im „Pik As” auch Einzelzimmer und Zimmer für obdachlose Männer mit Hunden.

Darüber hinaus gebe es weiterhin Zimmer für obdachlose Männer mit Hunden. Außerdem stünden Einzelzimmer für besonders belastete obdachlose Menschen zur Verfügung, die nicht in einem Zwei- oder Mehrbettzimmer untergebracht werden könnten. Neben einem modernisierten Aufenthaltsraum gibt es für wohnungslose Männer auch eine Schwerpunktpraxis in der Unterkunft, in der sie ärztlich versorgt werden können.

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Die Notübernachtungsstätte in der Neustädter Straße sei die älteste Obdachlosenunterkunft Deutschlands, sagte Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) bei einem Besuch der Unterkunft am Montag. Während der Bauarbeiten im „Pik As” wurde laut Behörde ein Ausweichquartier in der Eiffestraße in Hamburg-Hamm betrieben. (dpa)

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