Neues MOPO-History-Magazin: Von Schmeling über Moorburg bis zur Hölle von Auschwitz
130 Seiten voller spannender Geschichten, die Hamburgs Vergangenheit lebendig werden lassen: Die neue Ausgabe des MOPO-History-Magazins „Unser Hamburg“ ist im Handel.
Wussten Sie, dass Robert Mulka, der Adjutant des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß, aus Hamburg stammte – und an der Isestraße wohnte? Dass von den 1,1 Millionen Ermordeten rund 2000 aus Hamburg kamen? Und dass eine Schädlingsbekämpfungsfirma aus dem Kontorhausviertel die SS mit dem Gift Zyklon B belieferte? 80 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz sind unsere Reporter der Blutspur gefolgt, die von Hamburg nach Oświęcim führt.
125 Jahre Deutsches Schauspielhaus: Alle Triumphe, alle Skandale

Noch ein Jahrestag, dieses Mal aber ein erfreulicher: 125 Jahre Deutsches Schauspielhaus. Seit 1900 haben unzählige Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseure und Intendanten dafür gesorgt, dass die Bühne im Herzen von St. Georg zu einer der besten im deutschsprachigen Raum wurde. Wir erzählen die ganze Geschichte – mit allen Triumphen, aber auch allen Skandalen.
Als Gunter Sachs 1972 in Pöseldorf seine eigene Galerie eröffnete, ließ er keinen Geringeren als Andy Warhol einfliegen. Peinlich nur, dass Hamburgs Pfeffersäcke mit moderner Kunst wenig anzufangen wussten – kaum einer kaufte. Dass Sachs viele Werke heimlich selbst erwarb, sollte sich später als genialer Schachzug erweisen. Denn die Preise gingen durch die Decke.
MOPO-History-Magazin: Spionage-Station in Wohldorf
Wussten Sie, dass eine unscheinbare Villa in Wohldorf während des Zweiten Weltkriegs die Funkzentrale der Spionageorganisation „Abwehr“ war? Von dort steuerte Admiral Wilhelm Canaris seine Agenten in aller Welt – ein Blick in die geheimnisvolle Welt der Spione und Doppelspiele.
Wussten Sie, dass die Hanseatenhalle in Rothenburgsort in den 1930er Jahren die größte Veranstaltungshalle der Welt war? Bei der Eröffnung am 10. März 1935 kämpfte Max Schmeling gegen Steve Hamas – und bei der Siegerehrung streckten beide den Arm zum Gruß.
- MOPO-Archiv Ab dem 21. November im Handel: das neue MOPO-History-Magazin „Unser Hamburg“, Preis: 10,95 Euro.

Ab dem 21. November im Handel: das neue MOPO-History-Magazin „Unser Hamburg“, Preis: 10,95 Euro. - MOPO-Archiv Ab 1867 wurde Hamburg zu einer preußischen Garnisonsstadt.

Ab 1867 wurde Hamburg zu einer preußischen Garnisonsstadt. - MOPO-Archiv Das Deutsche Schauspielhaus feiert Jubiläum – wir erzählen die bewegte Geschichte dieser bedeutenden deutschen Bühne.

Das Deutsche Schauspielhaus feiert Jubiläum – wir erzählen die bewegte Geschichte dieser bedeutenden deutschen Bühne. - MOPO-Archiv Unter den 1,1 Millionen Toten waren auch rund 2000 Hamburger: Wir sind der Blutspur von Hamburg nach Auschwitz gefolgt.

Unter den 1,1 Millionen Toten waren auch rund 2000 Hamburger: Wir sind der Blutspur von Hamburg nach Auschwitz gefolgt. - MOPO-Archiv In Hamburg geboren: Felix Mendelssohn Bartholdy - wir erzählen aus seinem Leben.

In Hamburg geboren: Felix Mendelssohn Bartholdy – wir erzählen aus seinem Leben. - MOPO-Archiv 1972 eröffnet Gunter Sachs in Pöseldorf eine Galerie.

1972 eröffnet Gunter Sachs in Pöseldorf eine Galerie. - MOPO-Archiv Die Geschichte des Lords von Barmbeck.

Die Geschichte des Lords von Barmbeck. - MOPO-Archiv Hier erzählen wir von den Anfängen der Hamburger Hells Angels.

Hier erzählen wir von den Anfängen der Hamburger Hells Angels. - MOPO-Archiv Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Nachlass einer Hamburger Promi-Fotografin.

Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Nachlass einer Hamburger Promi-Fotografin.
Hätten Sie gedacht, dass Anfang des 20. Jahrhunderts Hamburg ernsthaft darüber nachdachte, statt einer U-Bahn eine Schwebebahn zu bauen? Im Grunde war alles fertig: Der Streckenverlauf stand fest, Entwürfe für Haltestellen gab es auch schon. Doch dann kam alles anders. Warum, erzählen wir im Heft.
Wussten Sie, dass Hamburg bis 1867 ein eigenständiger Staat war und sogar ein eigenes Militär hatte? Doch dann kamen die Preußen – und brachten ihren Militarismus mit. Wir erzählen, wie aus der Hansestadt eine bedeutende Garnisonsstadt wurde.
Preußischer Militarismus: Ab 1867 wurde Hamburg zur Garnisonsstadt
Wer war der berühmteste Verbrecher in Hamburgs langer Geschichte? Fraglos der Lord von Barmbeck. In den 1920er Jahren war Julius Adolf Petersen der Chef einer 100 Mann starken Verbrecherorganisation. Der Lord überfiel Postämter, raubte Geldtransporte aus, knackte Tresore – und nahm sich am Ende im Knast das Leben.
Wie hieß der Arzt aus Altona, der dem dänischen König erst die Regierungsgeschäfte, dann auch die Königin abnahm – und schließlich auf dem Schafott endete? Johann Friedrich Struensee. Seine Lebensgeschichte klingt, als hätte Hollywood sie erfunden. Aber sie ist wahr.
„Unser Hamburg“ Nummer 22 ab sofort im Handel
Weitere Themen im Heft: Der Israeli Shlomo Plessner erzählt von seinem Urgroßvater, dem ersten Rabbi der Bornplatzsynagoge. Wir erinnern an die jungen Männer und Frauen, die der Spießigkeit der Nazis trotzten, ihre Haare lang trugen und Musik aus Amerika und England hörten – von der Swing-Jugend ist die Rede. Und auch dem ältesten Hamburger Stadtteil südlich der Elbe widmen wir einen Beitrag: Moorburg. 650 Jahre gehört das aufmüpfige Dorf schon zu Hamburg.
Das Heft „Unser Hamburg“ Nummer 22 gibt es ab sofort im Zeitschriftenhandel und natürlich im MOPO-Shop. Preis: 10,95 Euro. Wir wünschen spannende Unterhaltung!
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