Hochbahn Rahlstedt Projekt

Die Visualisierung zeigt es: So soll der Busbahnhof in Rahlstedt zukünftig aussehen. Foto: Hochbahn

Neues Bus-Drehkreuz für den Osten: Großprojekt der Hochbahn nimmt Fahrt auf

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Nach langjährigen Bauarbeiten ist es in diesem Jahr soweit: Zwei große Busbahnhöfe werden in diesem Jahr fertiggestellt. Und es gibt weitere Großprojekte, mit denen Hamburgs Verkehrssystem fit für die Zukunft gemacht werden soll.

In Rahlstedt wird das neue Drehkreuz für den Busverkehr eröffnet. Die moderne Anlage soll deutlich mehr Kapazität bieten als der bisherige Standort und ist auf steigende Fahrgastzahlen ausgelegt. Zudem setzt die Hochbahn in Rahlstedt auf Nachhaltigkeit: Vorgesehen sind unter anderem begrünte Dächer und Photovoltaikanlagen. Im Sommer soll der neue Busbahnhof fertig sein. Die Größe der Abfahrts- und Ankunftsbereiche wird dann doppelt so groß wie zuvor sein.

Die Arbeiten am Bahnhof in Rahlstedt sind im vollen Gange. Hochbahn
Busbahnhof Rahlstedt Hochbahn
Die Arbeiten am Bahnhof in Rahlstedt sind im vollen Gange.

Ein ähnliches Ziel verfolgt die Hochbahn auch im Süden der Stadt. Ende 2026 soll der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Harburg eröffnen. Der ZOB wird auf hohe Taktzahlen ausgelegt sein. Bis zu 150 Busse pro Stunde sollen hier in Zukunft rund 40.000 Fahrgäste täglich an ihre Zielorte bringen. Die MOPO hatte bereits über den Baufortschritt berichtet.

Projekte der Hochbahn: Neue Busleitstelle in Langenfelde

Außerdem entsteht in Langenfelde ein neues zentrales Gebäude für den Busbetrieb. Dort sollen künftig die Busleitstelle und Teile der Verwaltung untergebracht werden. Der Neubau in der Warnstedtstraße ist ein wichtiger Baustein für die zunehmende Elektrifizierung der Busflotte und soll den E-Busbetrieb künftig von einem Standort aus steuern.

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Auch im U-Bahn-Netz stehen größere Arbeiten an: Rund um Mundsburg wird ab März 2026 ein umfangreiches Sanierungsprojekt auf der historischen Ringlinie U3 umgesetzt. Der mehr als 100 Jahre alte Streckenabschnitt zwischen Mundsburg und Barmbek soll instand gesetzt werden, unter anderem durch die Sanierung mehrerer Brücken und Gleise, bei der insgesamt 5800 Schwellen vollständig erneuert werden. Für die Arbeiten sind zeitweise Sperrungen zwischen dem 11. Mai und dem 5. Juli 2026 geplant. Für die Zeit wird es einen Ersatzverkehr mit Bussen geben. (rei)

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