Neuer Name, neues Konzept! TV-Koch Tim Mälzer krempelt seine „Bullerei“ um

Star-Koch Tim Mälzer (54) macht aus seiner „Bullerei“ die „Fischerei“.
Star-Koch Tim Mälzer (54) macht aus seiner „Bullerei“ die „Fischerei“.

Hochwertiges Fleisch vom Grill: Dafür ist die „Bullerei“ von Star-Koch Tim Mälzer vor allem bekannt. Doch nun krempelt der 54-Jährige das Konzept komplett um. Einen Monat lang heißt sein Restaurant im Schanzenviertel sogar anders.

„Bulle bei die Fische!“ Unter diesem Motto kündigt Tim Mälzer große Neuigkeiten an: Im August verwandelt sich seine „Bullerei“ an der Lagerstraße (St. Pauli) in ein Fisch-Restaurant. Der neue Name: „Fischerei“. Dabei kommen in seinem beliebten Lokal eigentlich vor allem Fleischgerichte vom Grill auf den Tisch.

Tim Mälzer: Neues Konzept für sein Restaurant „Bullerei“

„Im August drehen wir den Spieß für einen Monat nicht um“, schreibt das „Bullerei“-Team auf Instagram. „Für 31 Tage gibt es das Beste, was die Saison und das Wasser hergeben.“ Es soll ausgewählte Spezialitäten in höchster Qualität geben. „Kein Schnickschnack oder Tüdelüt, vielleicht ein bisschen Show und Champagner, aber auf jeden Fall das Beste aus dem Bereich der Meere.“

Dafür arbeitet Mälzer mit „Hummer Pedersen“ zusammen. Der Fisch- und Meeresfrüchte-Großhandel ist ein echter Traditionsbetrieb in Hamburg (seit 1879) – und hat auch ein eigenes Bistro an der Großen Elbstraße (Altona-Altstadt). Hier stehen Austern, Pannfisch mit Bratkartoffeln oder Filet vom Kabeljau auf der Karte – und natürlich Hummer mit Cocktailsoße oder geklärter Butter.

„Tim Mälzer und ich kennen uns schon lange“, sagt Karl Niehusen (39), Inhaber von „Hummer Pedersen“, zur MOPO. „Wir finden beide, dass es noch viel zu wenige Fisch-Restaurants in Hamburg gibt – dafür, dass man uns hier Fischköppe nennt.“ So sei die Idee zum Pop-up-Lokal in der „Bullerei“ entstanden. Es soll dort verschiedenste Fisch-Gerichte geben, von „klassisch bis abgefahren“. „Hummer Pedersen“ liefert den Fisch, die Köche der „Bullerei“ bereiten ihn zu.

Die „Bullerei“ ist vor allem bei Fleisch-Essern beliebt.
Die „Bullerei“ ist vor allem bei Fleisch-Essern beliebt.

Tim Mälzers Gäste feiern das vorübergehende Fisch-Konzept auf Social Media: „Tim, das ist so eine geile Idee“, schreibt jemand. Oder auch: „sehr guter Move“, „spannend“, „spektakulär“.

Und auch ein Konkurrent meldet sich scherzhaft zu Wort: „Ruft an, wenn ihr Hilfe bei der Pasta Krabbe braucht“, kommentiert die „XO Seafoodbar“. In dem Restaurant von Spitzen-Gastronom Fabio Haebel (St. Pauli) trat Mälzer in seiner TV-Show „Kitchen Impossible“ (Vox) an. Er sollte Haebels Pasta mit Krabben nachkochen – und scheiterte.

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Ab sofort können Interessierte schon einen Tisch in der „Fischerei“ reservieren. Und für alle, die keinen Fisch mögen, lässt Mälzer noch vermelden: „Keine Sorge. Wir haben auch im August eine kleine, feine und ausgesuchte Grillkarte.“