Kulturschiff gerettet: Neuer Liegeplatz für „MS Stubnitz“ gefunden
Monatelang stand die Zukunft der „MS Stubnitz“ auf der Kippe, weil ein neuer Liegeplatz gesucht wurde. Jetzt ist klar: Das Kulturschiff bleibt in Hamburg – zumindest vorerst.
Der neue Liegeplatz ist gefunden: Die „MS Stubnitz“ zieht vom bisherigen Platz an den Elbbrücken an den Baakenhöft – nur wenige hundert Meter weiter, direkt neben das Grundstück der geplanten neuen Oper.
Team der „MS Stubnitz“ zufrieden
„Die gute Erreichbarkeit und die Nähe zu Deichtorkasematten, Elphi und Oberhafen bieten für uns ein spannendes Umfeld“, sagt das Team der „MS Stubnitz“.

Mittlerweile sei deutlich zu merken, wie sich das kulturelle Geschehen abseits der Reeperbahn in die östliche Innenstadt ausbreitet. Das Kulturschiff wurde selbst mehrfach bei den Hamburger Clubawards ausgezeichnet.
Monatelange Suche nach neuem Liegeplatz
Monatelang suchten Vorstand, Bezirk und Kulturbehörde nach einem geeigneten neuen Liegeplatz. Strom- und Wasseranschlüsse, Lärmschutzauflagen, Erreichbarkeit für Besucherinnen und Besucher – alles musste passen. Ohne neue Adresse drohte dem Kulturschiff das Aus.
„Wir wollen dieses einzigartige Kulturschiff auch künftig in Hamburg erhalten und ich bin froh, dass durch die konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten nun eine neue Perspektive für die MS Stubnitz gefunden wurde“, sagt Kultursenator Carsten Brosda.
Neuer Liegeplatz nur bis Anfang 2028
Noch liegt die „MS Stubnitz“ direkt vor den Elbbrücken in der HafenCity. Dort kann sie aber nicht bleiben: Der Vertrag für den Liegeplatz läuft Ende des Jahres aus. Eine Verlängerung ist ausgeschlossen. An der Wasserkante entsteht ein neues Wohnhaus, der Lärmschutz hat Vorrang.
Das könnte Sie auch interessieren: In der HafenCity unerwünscht: Kulturkahn „MS Stubnitz“ droht das endgültige Aus
Auch der neue Liegeplatz ist zunächst nur eine Lösung auf Zeit: Bis Anfang 2028 kann die „MS Stubnitz“ am Baakenhöft bleiben. Dann soll dort der Bau der neuen Oper beginnen. Das Hin und Her um das Kulturschiff könnte also wieder von vorn losgehen. Doch die Beteiligten arbeiten bereits an einer dauerhaften Lösung. Um sie zu finden, bleibt nun immerhin Zeit bis Anfang 2028.
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.