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Neue Gastro-Meile mitten in der Hamburger City eröffnet bald – mit besonderem Konzept
Eigentlich sollte die XXL-Gastromeile im Hanseviertel schon im Februar eröffnen, doch der Start von „Le big TamTam“ wurde immer wieder nach hinten verschoben. Nun steht endlich ein neues Eröffnungsdatum fest. Die Gäste erwartet ein besonderes Konzept – und Essen aus der ganzen Welt.
2000 Quadratmeter ist die „Le big TamTam“-Fläche groß. Die ehemalige „Mövenpick“-Fläche wurde seit 2022 entkernt und rundum saniert – die Kosten: Mehrere Millionen Euro. Die Gastro-Meile hat Platz für 500 Gäste.
„Le big TamTam“: Eröffnung musste wegen Brandschutz-Ärger verschoben werden
Doch dann die große Enttäuschung: Die ursprünglich geplante Eröffnung Anfang des Jahres musste wegen Ärger beim Brandschutz verschoben werden. Das Hanseviertel mitten in der Hamburger Innenstadt ist nämlich seit 2018 denkmalgeschützt. Um die aktuellen Brandschutzbestimmungen, etwa mit Baumaßnahmen wie Sprinkleranlagen einhalten zu können, müssen die Eigentümer des Gebäudes zwischen der Straße Große Bleichen und der Poststraße sehr behutsam vorgehen. Und das dauert.
Doch jetzt soll es endlich losgehen: Am 12. Juli wird „Le big TamTam“ eröffnen, sagen die Investoren stolz. Die Betreiber spucken große Töne. In der entsprechenden Mitteilung wird mit Superlativen nur so um sich geworfen: „Einzigartig“ sei die Fläche, die „in Hamburg ihresgleichen sucht“. Die Architektur und das Gastro-Konzept setzten neue Maßstäbe. „Ein neuer Szene-Hotspot“ soll entstehen.
Fünf Gastro-Stände wird es im Hanseviertel geben: Das Angebot reicht von Pizza, über japanisches Ramen bis hin zu Fisch und amerikanisches Chicken. Eine Bäckerei wird von allen Gastronomen gemeinschaftlich betrieben, genauso wie die „Fünfviertel“-Bar – mit ihrer 14 Meter hohen Rotunde sicherlich das Highlight des „Le big TamTam“.
In der Bar hat jedes Restaurant einen eigenen Drink, der zu der jeweiligen Küche passt. Dieses Konzept zieht sich wie ein roter Faden durch das Projekt: Die Gastronomen treten nicht als Konkurrenten auf, sondern als Team. „Wir waren schon vorher miteinander befreundet. Man kannte sich gut und man wusste, alle sind Profis. Aber jetzt ist nicht nur jeder exzellent in seinem Bereich, sondern wir sind zusammen gewachsen und ein großartiges Team“, sagt Patrick Rüther, dessen Beratungsagentur „Tellerrand Consulting“ sich das Konzept ausgedacht hat.
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Und auch das Bezahlsystem ist besonders, denn es wurde ein einheitliches Kassensystem entwickelt. Per QR-Code können die Gäste direkt am Tisch über eine digitale Plattform bei allen Gastro-Angeboten und an der Bar bestellen. Die Servicekräfte bringen die Getränke, das Essen muss man sich vom jeweiligen Gastro-Stand abholen. Bezahlt wird digital und bargeldlos.