Neu in Hamburg: In diesem Döner-Laden sieht es aus wie im Drogenlabor
Döner, Köfte, Lammkoteletts: Bald eröffnet in Hamburg ein neuer Döner-Imbiss. So weit, so normal. Doch die optische Aufmachung des „Döner Lab“ gab es hier so noch nie. In Anlehnung an die Erfolgsserie „Breaking Bad“ mutet es hier an wie in Walter Whites Drogenlabor – blau gefärbter Feta inklusive. Außerdem verspricht der Inhaber eine echte „Neuheit auf der Karte“, die vor allem Fitness-Begeisterte freuen wird.
Schon das Logo erinnert an die gefeierte Serie „Breaking Bad“. Auf dem Fenster neben dem Eingang klebt ein Sticker mit einer Karikatur von Walter White, der Hauptfigur. Der Chemielehrer erfährt in der US-Serie, dass er unheilbaren Lungenkrebs hat. Und beginnt, Crystal Meth herzustellen, um seine Familie finanziell abzusichern. So wird er vom unscheinbaren Lehrer zum rücksichtslosen Drogenbaron.
„Döner Lab“ eröffnet in Hamburg – im Stil von „Breaking Bad“
Auch im Innern des Lokals in der Bohnenstraße 2 (Hamburg-Altstadt) soll sich das Thema weiter durchziehen: Auf die Wände werden riesige Bilder aus der Serie gedruckt – zum Beispiel von einem Periodensystem oder dem schwarzen Fass mit Biene drauf, in dem Chemikalien transportiert werden. Ein Bereich der Küche soll genau so gefliest werden wie in der fiktiven Fast-Food-Kette „Los Pollos Hermanos“.
Da rückt das Essen fast in den Hintergrund: Im „Döner Lab“ (Eröffnung: 14. November) gibt es Döner mit Steakfleisch vom Rind. „Es wird auch einen Gemüse-Döner mit scharf angebratener Paprika und Zucchini geben“, sagt Inhaber Arif Özer (35) zur MOPO. Seine Familie kommt aus der Döner-Branche, sein Vater produziert Spieße. 9,90 Euro kostet der Döner mit 170 Gramm Fleisch (inklusive Gratis-Vorspeise).
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Außerdem gibt es Köfte, Lammkoteletts und Hähnchenkeulen vom Lavastein-Grill. Auch eine Döner-Bowl mit Edamame, Avocado und Reis ist geplant. Und Fitnessstudios in der Innenstadt seien mit einem ganz besonderen Wunsch auf Arif Özer zugekommen: „Wir werden auch einen Protein-Döner anbieten, mit Eiweißbrot und Skyr-Soße. Das gab es noch nicht in Hamburg.“ Bestellt wird an Terminals, es gibt 30 Sitzplätze im Lokal.
Und natürlich: „Wir werden den geriebenen Schafskäse und eine Soße blau einfärben“, so Özer. „Wie das Crystal Meth in der Serie.“