Wieder Streik in Hamburg: Hier geht heute gar nichts
Erst am Montag legte eine Streikwelle Hamburg zum Teil lahm – und schon am Donnerstag geht es in die nächste Runde. Der Grund sind anstehende Verhandlungen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder in der kommenden Woche. In der Hansestadt sind diese Bereiche vom Streik betroffen.
In Hamburg gehe es um die Gehälter von mehr als 39.300 Tarifbeschäftigten, 5200 Auszubildenden und Nachwuchskräften sowie rund 42.750 Beamten. Verdi hat sie aufgerufen, am Donnerstag ab 10 Uhr am Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof mit auf die Straße zu gehen.
Auch der technische Dienst der Feuerwehr im Streik
Es werden damit einige Bereiche des öffentlichen Dienstes bestreikt. Dazu zählen Beschäftigte der TU Hamburg-Harburg, der Bezirksämter, von Hamburg Service vor Ort, Landes- und Fachbehörden, Schulen, Landesbetrieben, Senat, Personalamt, Senatskanzlei, Datenschutzbehörde, Bürgerschaft und Rechnungshof.
Auch der technische Dienst der Feuerwehr ist zum Streik aufgerufen, was sich auf die Wartung und Instandhaltung der technischen Großgeräte der Feuerwehr auswirken wird. Aber: Der Rettungsdienst wird jederzeit aufrechterhalten.
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„Alle wollen, dass die Feuerwehr rettet, dass Kinderschutzhäuser Kinder schützen und Bus und Bahn die Menschen in dieser Stadt verbinden. Diese wichtige Arbeit machen die Kolleg:innen und sie verdienen Respekt und faire Bezahlung“, appelliert Ole Borgard, der stellvertretende Leiter von Verdi in Hamburg, an die Menschen in der Hansestadt. „Sie sind bereit, dafür zu kämpfen, und benötigen jetzt die Solidarität der Hamburgerinnen und Hamburger.“ (rei)
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