Nach Vorwürfen: Serie mit Christian Ulmen online nicht mehr abrufbar
Die Hamburger Schauspielerin Collien Fernandes (44) wirft ihrem Ex-Mann Christian Ulmen (50) vor, über Jahre gefälschte Fotos und Pornos mit ihrem Gesicht verbreitet zu haben. Jetzt reagiert ProSieben und nimmt Ulmens Serie „Jerks“ aus der Mediathek.
„Aufgrund der aktuellen Situation hat Joyn am Donnerstag die mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnete Serie ‚Jerks‘, in der Collien Fernandes und Christian Ulmen ein geschiedenes Ehepaar spielen, offline genommen“, sagt ProSieben-Sprecher Christoph Körner zur „Bild“.
Comedyserie „Jerks“ von Christian Ulmen bei Joyn nicht mehr verfügbar
Die provokante Serie wurde mehrfach mit dem Deutschen Comedypreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Christian Ulmen, der auch am Drehbuch mitschrieb und Regie führte, spielt in fünf Staffeln sich selbst. An seiner Seite: Schauspieler und Freund Fahri Yardim sowie andere Prominente. Auch Collien Fernandes war regelmäßig in der Rolle seiner Ex-Frau zu sehen.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!
Diese Woche u.a. mit diesen Themen:
- Alarm, Dreck, Chaos: Feuerwehrmann über dramatische Zustände in Flüchtlingsunterkunft
- Fahrschein, bitte: An welchen Bahnhöfen am häufigsten kontrolliert wird
- Feuer-Drama: Welche Rolle eine Kloschüssel bei der Rettung einer Familie spielte
- Große Rätselbeilage: Knobelspaß für die ganze Woche
- 16 Seiten Sport: HSV-Juwel Baldé im Fokus & Sky-Kommentator über St. Paulis Abstiegskampf
- 28 Seiten Plan 7: Eine Ausstellung wie „ein Tauchgang“ & ein aufwühlendes Stück an den Kammerspielen
Die beiden Schauspieler waren von 2011 bis 2025 verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Im „Spiegel“ wirft Fernandes ihrem Ex-Mann jetzt vor, über Jahre pornografische KI-Deepfakes von ihr verbreitet und sich als sie ausgegeben zu haben. Ulmen habe ihr das am ersten Weihnachtsfeiertag 2024 gestanden.
Das könnte Sie auch interessieren: Fake-Pornos: Collien Fernandes zeigt Christian Ulmen an – das sagt sein Anwalt
Rechtsanwalt Christian Schertz, der Ulmen vertritt, hat in einem Schreiben rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung im „Spiegel“ angekündigt. Er hält Teile der Darstellung für rechtswidrig und spricht von unzulässiger Verdachtsberichterstattung sowie falschen Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. (zc)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.