Das historische Hauptgebäude der Universität Hamburg

Das historische Hauptgebäude der Universität Hamburg (UHH). (Archivbild) Foto: picture alliance / Hauke-Christian Dittrich

Skandal um rassistische Gruppe: Uni Hamburg zieht Konsequenzen

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„Die Patrioten an der Uni Hamburg“ hatten sich als Kandidaten für das Studierendenparlament der Uni Hamburg aufstellen lassen. In ihrem Vorstellungstext fielen sie mit rassistischen und homophoben Äußerungen auf. Jetzt wurden Konsequenzen gezogen.

Nach einer erneuten Prüfung wurde beschlossen, die Gruppe doch nicht zur Wahl für das Studierendenparlament 2026/27 zuzulassen, die vom 1. bis 6. Juni stattfindet. „Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, sondern nach sorgfältiger und verantwortungsvoller Prüfung“, sagt Paul Veit, Präsident des Studierendenparlaments, das für die Organisation der Wahl zuständig ist. „Deshalb hat diese Prüfung auch so lange gedauert.“

Uni Hamburg: Text der „Patrioten“ wurde zunächst geschwärzt

Zunächst war nur der erste Teil der Wahlvorstellung geschwärzt worden, in dem die „Patrioten“ behaupteten, Deutschland würde „überrannt von Ausländern und zerstört von Feinden, die unsere reine Kultur mit Schwulheit, vermeintlicher Diversität und der Verkrüppelung wahrer Männlichkeit zerstören wollen.“

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„Wer Menschen wegen ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität abwertet, greift die Grundlagen einer freien und solidarischen Gesellschaft an“, sagt Veit. „Eine demokratische Gesellschaft misst sich daran, wie sie Minderheiten schützt, Vielfalt verteidigt und rechtem Hass, Ausgrenzung und Rückschritt entschieden entgegentritt.“

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