„Nach schweren Jahren“: Endgültiges Aus für Restaurant in Hamburg

Der „Südhang“ in der Sternschanze bleibt geschlossen.
Der „Südhang“ in der Sternschanze bleibt geschlossen.

Kleine Snacks, aber auch ganze Menüs, dazu guten Wein: Der „Südhang“ in der Sternschanze ist eine Mischung aus Restaurant und Weinbar. Doch nun bleiben die Türen zu – die Betreiber haben ihr Lokal dauerhaft geschlossen. Der MOPO haben sie die Gründe für das Aus verraten. Was sie nun vorhaben, wie die Gäste reagieren und wie es in der Susannenstraße 29 weitergehen soll.

Vom kleinen Oliven-Schälchen über das Maronencrèmesüppchen bis zur Entenbrust: Im „Südhang“ konnten Gäste nur auf eine Kleinigkeit und ein Glas Wein einkehren, aber auch ganze Menüs mit Fleisch und Fisch bestellen. Doch nun, nach 13 Jahren, ist Schluss: Die Inhaber Jalina Wojciechowski und Axel Dohm haben ihr Restaurant aufgegeben.

Aus für das Restaurant „Südhang“ in der Sternschanze

„Wir finden es sehr traurig, dass dieser große, wertvolle Teil unseres Lebens nun ein Ende hat, aber die finanziellen Strapazen sind leider so groß geworden, dass ein positives, passioniertes Weiterführen des Südhangs immer schwieriger wurde“, sagt Jalina Wojciechowski zur MOPO. Das Aus habe wirtschaftliche Gründe. „Personalprobleme waren in unserem Fall nicht der Grund. Wir hatten ein großartiges Team. Und das hat es umso schwerer gemacht, den Südhang zu schließen.“

Der „Südhang“ war eine Mischung aus Restaurant und Weinbar.
Der „Südhang“ war eine Mischung aus Restaurant und Weinbar.

Und weiter: „Steigende Kosten auf allen Ebenen, sinkendes Konsumverhalten und sinkende Gästezahlen sind leider eine problematische Kombination, zumal nach vier ohnehin wirtschaftlich schweren Jahren.“ Was die Gründe für das Ausbleiben der Gäste sein könnten? „Die Gründe scheinen sehr vielfältig, aber an unserer Qualität schien es nicht zu liegen.“ Das zeige „das große positive Feedback und die vielen rührenden Abschiedssagungen.“

Die Gäste betrauern das Aus auch auf Social Media: „Ich bin fix und fertig, unser Wohnzimmer geht“, schreibt jemand. „Oh no … Der Südhang gehört zum Hamburg-Besuch für uns schon seit vielen Jahren zum Pflichtprogramm“, jemand anderes. Oder: „Ihr werdet eine große Lücke im Viertel und in meinem Herzen hinterlassen! Der Südhang war immer so viel mehr als ,essen gehen’.“

Nach MOPO-Informationen sollen in den Räumlichkeiten in Zukunft Weintastings stattfinden. Doch der Vermieter hält sich noch bedeckt: „An dem zukünftigen Konzept wird noch gefeilt. Fest steht aber schon jetzt, dass es an diesem wunderbaren Ort auch in der Zukunft um Wein gehen wird“, heißt es.

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Jalina Wojciechowski und Axel Dohm wollen sich nun erst mal „ins Angestelltenleben begeben“, um mehr Zeit für die Familie und Freunde zu haben, aber: „Da ist noch der Traum, irgendwann mal wieder etwas neues kleineres Gastronomisches zu machen – aber das bleibt erst mal ein Traum.“

Kleine Snacks, aber auch ganze Menüs, dazu guten Wein: Der „Südhang“ in der Sternschanze ist eine Mischung aus Restaurant und Weinbar. Doch nun bleiben die Türen zu – die Betreiber haben ihr Lokal dauerhaft geschlossen. Der MOPO haben sie die Gründe für das Aus verraten. Was sie nun vorhaben, wie die Gäste reagieren und wie es in der Susannenstraße 29 weitergehen soll.