Nach dem Aus von „Katers Köök“: Das passiert nun mit den Katzen aus dem Café
Sie heißen Avery, Mellow oder Rebell – und sind die Hauptdarsteller im „Katers Köök“ in Eimsbüttel: Sechs Katzen leben im Café und umgarnen die Gäste. Doch seit April ist klar: Das Katzencafé schließt nach neun Jahren für immer. Nun steht fest, was mit den Tieren passiert.
„Es bricht uns das Herz. Aber wir können nicht mehr“: Mit diesen Worten verkündete das Team von „Katers Köök“ Ende April das Aus. Am 22. Juni schließt das Katzencafé im Kleinen Schäferkamp 24 (Eimsbüttel) für immer. Die Gründe: „Permanenter Stress, Sorgen, Inflation, Krisen, Mangel an (gutem) Personal und immer arbeiten, wenn andere frei haben“, so das Team. Zusätzlich habe das Team ein schwerer Schicksalsschlag getroffen: „Sandra musste krankheitsbedingt die Geschäftsleitung verlassen. Dies hat große Spuren hinterlassen.“ Die Stammgäste zeigten sich bestürzt – und sorgten sich direkt um die Tiere.
„Katers Köök“ schließt für immer: Katzen wurden vermittelt
Nun hat das Team verkündet, wo die sechs Katzen in Zukunft leben werden: „Good News: alle unsere Katzen sind nun vermittelt – ziehen aber natürlich erst Ende Juni ins neue Zuhause“, heißt es. „Wir haben die letzten Wochen unter anderem damit verbracht, die besten Zuhauses zu finden. Dafür waren viele Gespräche, Treffen und Realitätschecks notwendig, um auch auf Nummer sicher zu gehen, dass es passt.“
So seien gleich mehrere Tiere an Stammgäste vermittelt worden, wie Mellow und Marischka: „Zuhause läuft gerade alles auf Hochtouren, um die Wohnung katzengerecht und sicher zu machen“. Und auch Rebell und Avicii „ziehen zu lieben Gästen, wo neben tollen Klettermöglichkeiten außerdem ein riesengroßer Balkon auf sie wartet“. Die anderen beiden Tiere leben in Zukunft bei einer Mitarbeiterin und bei einem Paten des Cafés.
Und die Gäste sind erleichtert: „Das macht mir den Abschied etwas leichter“, schreibt jemand. Oder: „Ich hoffe, ihr behaltet eure Seite auch weiterhin online und postet ab und an mal ein Update von den Süßen“.
Neues Katzencafé steht vor Problemen
In Hamburg eröffnet bald ein neues Katzencafé – fünf Kater und eine Katze leben sich im „Katzentempel“ in der Ludwig-Erhard-Straße 32 (Neustadt) schon ein – doch es gibt Verzögerungen. „Wir dürfen leider noch nicht eröffnen, obwohl wir könnten“, sagt Betreiber Aaron Kallus (29) zur MOPO.
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Hauptgrund sei, dass das Haupthaus neben dem „Katzentempel“ noch nicht fertig saniert sei – die Bauabnahme aber nur für beide Gebäude zusammen stattfinden könne. „Auf diesen Zeitplan haben wir leider keinen Einfluss“, so Kallus. Doch die Eröffnung sei nun für Anfang Juni geplant.