Nach 20 Jahren: Prost – endlich wieder Leben hinter dieser Kiez-Fassade

Hinter der Fassade vom Spielbudenplatz 26 befand sich 20 Jahre lang ein Schandfleck.
Hinter der Fassade vom Spielbudenplatz 26 befand sich 20 Jahre lang ein Schandfleck.

Von der Baulücke zum Kleinod: 20 Jahre lang wurde hinter der Fassade am Spielbudenplatz 26 ein leeres Grundstück versteckt. Nun feierte dort am Mittwoch der Weingarten „Sechsundzwanzig“ seine Eröffnung.

Der ist hinter der denkmalgeschützten Fassade ziemlich gut versteckt. Hinter der Fassade dann die große Überraschung: Das bis vor Kurzem noch leerstehende Grundstück ist nun mit Rindenmulch ausgelegt und mit Gartentischen eingerichtet. Hier und da ist auch eine Weinranke zu sehen.

Die Schimdts-Geschäftsführer Hannes Vater und Tessa Aust sowie der gastronomische Leiter der Weinbar „Sechsundzwanzig“, Alexander Hagen, haben das Kleinod auf dem Kiez am Mittwoch eröffnet.
Die „Schimdt“-Geschäftsführer Hannes Vater und Tessa Aust sowie der gastronomische Leiter der Weinbar „Sechsundzwanzig“, Alexander Hagen, haben das Kleinod auf dem Kiez am Mittwoch eröffnet.

Der Weingarten soll eine „Ruheoase inmitten des bunten Kiezes“ sein, so „Schmidt-Theater“-Geschäftsführerin Tessa Aust. Sie eröffnete die neue „parkähnliche“ Weinbar gemeinsam mit ihren Kollegen Corny Littmann und Hannes Vater. Das Weinsortiment ist größtenteils bio oder biodynamisch und kommt vom Weinhandel „Vineyard“. Dazu gibt es Flammkuchen, Käseteller und andere passende Snacks.

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Früher war hier das Wellenbad „Apollo“, das 1980 geschlossen wurde. Nach dem Versuch des Eigentümers, in dem Haus eine Spielhalle zu eröffnen, was der Bezirk Mitte ablehnte, wurde das Gebäude 2004 abgerissen. Die denkmalgeschützte Fassade aber blieb erhalten. Dahinter befand sich die Brachfläche, die das „Schmidt-Theater“ und das „Schmidts Tivoli“ voneinander trennte. Diese Lücke ist nun geschlossen.