Das Schiff Cap San Diego im Hafen von Hamburg.

Das Hamburger Museumsschiff „Cap San Diego“ muss alle fünf Jahre zur sogenannten Klassenerneuerung in die Werft. (Archivbild) Foto: picture alliance / Rainer Keuenhof | Rainer Keuenhof

Darum verlässt das Museumsschiff „Cap San Diego“ heute Hamburg

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Die „Cap San Diego“ verlässt Hamburg für eine Weile – für Reparaturen und Sicherheitschecks. Zum Hafengeburtstag im Mai soll das Museumsschiff dann wieder mit Passagieren auf der Elbe fahren.

Das Hamburger Museumsschiff „Cap San Diego“ muss überholt und technisch überprüft werden. Der historische Frachter soll am Abend den Hamburger Hafen in Richtung Bremerhaven verlassen. Dort soll das Schiff bis zum 30. März gründlich untersucht und instand gesetzt werden, wie die Betriebsgesellschaft mitteilte. 

Was wird auf der Werft gemacht?

Damit die „Cap San Diego“ fahrtüchtig bleibt und die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist, muss sie alle fünf Jahre zur sogenannten Klassenerneuerung in die Werft. Geplant sind unter anderem ein neuer Anstrich und technische Instandhaltungsmaßnahmen. Dazu zählen die Reinigung, Entschlammung und Konservierung von Tanks sowie die Überprüfung der Rettungsboote und Gangways.


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Was kostet die Überprüfung?

Die Klassenerneuerung kostet nach Angaben der Hamburger Regierungsfraktionen SPD und Grüne rund zwei Millionen Euro. Dies wird zum Großteil durch die Stiftung Hamburger Admiralität als Eigentümerin finanziert. Die Stadt steuert 250.000 Euro aus dem Sanierungsfonds „Hamburg 2030“ bei.

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Kurz vor Beginn der Arbeiten bewilligte auch der Bund weitere 500.000 Euro, sodass zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden können. Ein entsprechender Beschluss wurde im Haushaltsausschuss des Bundestages getroffen, wie der Hamburger SPD-Abgeordnete Falko Droßmann mitteilte.

Wann und wofür wurde die „Cap San Diego“ gebaut?

Die „Cap San Diego“ wurde 1961/1962 auf einer Werft in Hamburg-Finkenwerder als Frachtschiff für die Reederei Hamburg Süd gebaut. Sie brachte 20 Jahre lang Waren und Passagiere von Europa nach Südamerika und wieder zurück. Dabei transportierte das Schiff etwa Tee, Tabak oder gefrorenes und gekühltes Fleisch. Die Lebensdauer des Frachters war auf circa 60 Jahre ausgelegt. Bei guter Instandhaltung könne das Schiff jedoch noch viele Jahrzehnte – möglicherweise sogar dauerhaft – erhalten bleiben, sagte die Pressesprecherin der Betriebsgesellschaft.

Was für Fahrten macht die „Cap San Diego“?

Das Museumsschiff bietet regelmäßig Fahrten auf der Elbe an. Bis zu 500 Passagiere können dabei historische Seefahrt an Bord eines original erhaltenen Stückgutfrachters erleben. Die nächste geplante Fahrt nach der Klassenerneuerung ist die Einlaufparade beim Hamburger Hafengeburtstag am 8. Mai. (dpa/mp)

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