Luftaufnahme der Speicherstadt Hamburg mit abendlicher Beleuchtung. (Symbolbild)

Luftaufnahme der Speicherstadt Hamburg mit abendlicher Beleuchtung. (Symbolbild) Foto: picture alliance / imageBROKER | Thomas Lammeyer

Museen in Hamburg: Ein Publikumsmagnet hebt die Ticketpreise an

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Wer im neuen Jahr einen Museumsbesuch in Hamburg plant, zahlt in den meisten Häusern den gleichen Eintritt wie bisher – nur ein Publikumsmagnet hebt den Ticketpreis an.

Das Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G) plant nach eigenen Angaben aktuell keine Erhöhung der Eintrittspreise, das Einzelticket kostet derzeit 14 Euro. Für 2026 sind zwei große Werkschauen angekündigt: vom 17. April bis 1. November eine Ausstellung über den Fotografen Hans Hansen, im Herbst folgt ab 23. Oktober eine Werkschau zur niederländischen Designerin Hella Jongerius.

Hamburger Kunsthalle überprüft aktuell die Eintrittspreise

Die Hamburger Kunsthalle teilte auf Anfrage mit, die Eintrittspreise würden derzeit überprüft. Aktuell kostet das Einzelticket 16 Euro. Der freie Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren soll 2026 bestehen bleiben. Vom 27. März bis 30. August ist dort die Ausstellung „Maria Lassnig und Edvard Munch Malfluss = Lebensfluss“ zu sehen.


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In den Museen der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) bleiben die Eintrittspreise unverändert, erklärt Sprecher Matthias Seeberg. Der Eintritt ins Altonaer Museum und ins Museum der Arbeit kostet jeweils acht Euro, ermäßigt fünf Euro. Tickets für das Deutsche Hafenmuseum (Standort Schuppen 50a) und für das Jenisch-Haus kosten jeweils sieben Euro, ermäßigt vier Euro.

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Das Museum für Hamburgische Geschichte ist wegen einer umfassenden Modernisierung geschlossen. Die Eintrittspreise zur geplanten Wiedereröffnung im Herbst 2028 stünden noch nicht fest, würden sich aber an den dann durchschnittlichen Tarifen der SHMH orientieren, sagt Seeberg.

Hamburger Miniatur-Wunderland erhöht die Preise 2026

In der Halle für Aktuelle Kunst der Deichtorhallen Hamburg kostet ein Einzelticket 14 Euro (ermäßigt neun Euro), in der Sammlung Falckenberg elf Euro (ermäßigt sieben Euro). Eine Preiserhöhung sei nicht geplant, sagt Sprecherin Astrid Umbreit. Einer der Höhepunkte 2026 ist die „Triennale der Photographie“ vom 5. Juni bis 22. September.

Das bei Touristen wie Einheimischen sehr beliebte Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt erhöht dagegen seinen Eintrittspreis um zwei Euro. Das Einzelticket steigt von 20 auf 22 Euro, das ermäßigte von 17 auf 19 Euro. „Wir planen für das kommende Jahr den Regenwald, die Anden und die Atacama Wüste auf etwa 139 Quadratmeter Modellfläche zu eröffnen“, sagt Ha Vi Duong aus der Marketing-Abteilung des Miniatur-Wunderlandes. (dpa/mp)

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