Mit nur 63: Journalist Andreas Hallaschka ist gestorben
Der Journalist und Autor Andreas Hallaschka ist mit 63 Jahren gestorben. Freunde und Weggefährten bekunden auf den sozialen Medien ihr Beileid.
Am Wochenende ist der Autor und Journalist Andreas Hallaschka im Alter von 63 Jahren überraschend gestorben, wie das Medienmagazin „Kress“ berichtet. Der Wahlhamburger und ehemalige Henri-Nannen-Schüler war Redakteur bei verschiedenen Magazinen des Verlags Gruner + Jahr. Unter anderem arbeitete er für das Auslandsressort und das Sportressort des Stern. 2000 wurde er Chefredakteur des Magazins Fit for Fun. Von 2002 bis 2016 war er Chefredakteur des Reisemagazins Merian. Außerdem schrieb er mehrere Reiseführer.
Andreas Hallaschka hinterlässt seine Ehefrau, vier Kinder und seinen jüngeren Bruder – den „Stern TV“-Moderator Steffen Hallaschka. Bislang hat sich seine Familie noch nicht öffentlich zu dem Tod von Andreas Hallaschka geäußert.
Auch die Hamburger Polizei trauert um Hallaschka
Jedoch steht auf dem X-Account @Hallaschka_HH bereits der Hinweis: „In Erinnerung an Andreas Hallaschka“. Auch Freunde und Wegbegleiter bekunden auf X bereits ihre Anteilnahme. Sogar die Hamburger Polizeigewerkschaft äußert sich über ihren Account @DPolGHH: „Andreas Hallaschka ist tot. Er war ein großartiger Unterstützer der Polizei, ein unermüdlicher Streiter für einen respektvollen Diskurs u. eine kluge Stimme in der überhitzten Social Media Arena. Wir trauern u. sind voller Mitgefühl für seine Familie. Ruhe in Frieden.“
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Hallaschka setzte sich aktiv für die Rechte von Jüdinnen und Juden ein und unterstützte die Polizei. 2013 gründete er nach Übergriffen auf Polizisten die Facebook-Seite „Solidarität mit den Beamten der Davidwache“, welche auf viel Zustimmung traf. Auf seinem X-Account vertrat Hallaschka eine eher konservative Haltung. Mit seinen Positionen zum Gendern oder zum Nahost-Konflikt sorgte er immer wieder für Diskussionen. (kla)
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