Spektakel über dem Hafen: Eine Drohnen-Show lässt eine Basketballerin am Nachthimmel zum Wurf ansetzen – und der Ball landet im Korb.

Spektakel über dem Hafen: Eine Drohnen-Show lässt eine Basketballerin am Nachthimmel zum Wurf ansetzen – und der Ball landet im Korb. Foto: Florian Quandt

Mit Drohnen-Spektakel und Promis: Hamburg startet Rennen um Olympia

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In drei Monaten sollen die Hamburger über eine Olympia-Bewerbung abstimmen. Bisher ist die Vorfreude auf mögliche Spiele in der Hansestadt überschaubar. Das soll sich nun ändern. Mit einer großen Drohnenshow über dem Hamburger Hafen läutete Bürgermeister Peter Tschentscher den Start der Kampagne ein – damit aus dem Olympia-Feuerchen große Euphorie wird.

900 Drohnen erleuchteten am Donnerstagabend den Nachthimmel nahe der Elbphilharmonie. Die ganze Stadt sollte es sehen: „Olympia in Hamburg. Eine Chance für alle”, so lautet der Slogan der Kampagne. Sportarten wie Fechten, Rudern, oder Gewichtheben wurden mit den Drohnen inszeniert.

Zuvor stellte Tschentscher gemeinsam mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) und Sportsenator Andy Grote (SPD) in der Elphi einige der über 50 Motive vor, die bald auf Plakaten überall in der Stadt zu sehen sein sollen. Mit Sprüchen wie „Die schönste Arena der Welt: Hamburg“ will die Stadt auf die Möglichkeiten hinweisen, die die Spiele der Stadt bieten können.

Olympia-Bewerbung: Hamburg stimmt ab

„Viele Hamburgerinnen und Hamburger wissen um die große Chance, die in dieser Bewerbung steckt“, sagte Grote. Gleichzeitig gelte es jetzt, diejenigen, die noch unentschlossen oder skeptisch sind, zu motivieren. Die Zweite Bürgermeisterin Fegebank ist bereits begeistert: „Olympia in Hamburg – für viele Menschen in dieser Stadt ist das ein echter Lebenstraum, auch für mich.”

Die Visualisierung zeigt, wie eine Olympia-Eröffnungsfeier an der Binnenalster aussehen könnte. Neuland Concerts GmbH
So könnte eine Eröffnungsfeier an der Binnenalster laut Visualisierung mal aussehen.
Die Visualisierung zeigt, wie eine Olympia-Eröffnungsfeier an der Binnenalster aussehen könnte.

Für die Kampagne gibt’s auch prominente Unterstützung: Die Para-Athletin und Fahnenträgerin von Paris 2024 Edina Müller, HSV-Legende Horst Hrubesch und Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig waren ebenfalls gekommen, um das olympische Feuer in den Herzen der Hamburger zu entfachen. „Die Kraft des Sports sorgt dafür, dass wir als Gesellschaft wieder enger zusammenrücken”, sagte Ludwig.

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Durch den Abend führte TV-Moderator Johannes B. Kerner. Tennis-Goldmedaillengewinner Alexander Zverev hinterließ den anwesenden Gästen eine Videobotschaft aus Mexiko. Mit Mitmach-Aktionen in den Bezirken und einer umfangreichen Social-Media-Kampagne sollen die Hamburger bis zur Abstimmung am 31. Mai über das Bewerbungskonzept informiert werden. Doch auch die Gegner von „NOlympia” machen schon mobil. Um ihren kritischen Flyer den Wahlbriefen beizulegen, mussten sie mehr als 10.000 Unterschriften sammeln – am Ende waren es mehr als 19.000.

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