Mit diesem Füller aus Hamburg schrieb schon die Queen
Die meisten Deutschen freuen sich Umfragen zufolge mehr über Karten und Briefe als über elektronische Post. Gleichzeitig steigt das Interesse an Kalligrafie und Handlettering als analogem Gegenpol zur digitalen Kommunikation. Höchste Zeit, Stift und Papier zur Hand zu nehmen und zu schreiben – vielleicht sogar mit einem weltberühmten Füllfederhalter made in Hamburg, mit dem sich auch Filmstars, Politiker und Könige gern verewigen. Die MOPO empfiehlt besondere Läden für Schreibwaren.
Meisterstücke im „Montblanc Haus“
Die Füllhalter-Firma wollte den Gipfel der Schreibgeräte produzieren – und so wurde der Name des Hamburger Unternehmens nach dem höchsten Berg Europas, dem Mont Blanc, benannt. Seit 1906 produziert „Montblanc“ in Hamburg Schreibgeräte wie die weltberühmten Meisterstücke, mit denen schon John F. Kennedy, Queen Elizabeth II. oder Sean Connery als James Bond Verträge und Dokumente unterzeichnet haben. Außerdem stellt das Unternehmen Uhren und Lederwaren her.
Seit 2022 ist alles über die Schreib-Geschichte im stylishen „Montblanc Haus“ zu erfahren – außen schwarz, innen weiß, so wie die Farben des Firmenlogos. Dass hier jeder Besucher mit einem Meisterstück schreiben darf, versteht sich von selbst.
„Montblanc Haus“, Hellgrundweg, Lurup, Di bis Fr 9-18 Uhr, Sa 11-18 Uhr, 14 Euro, Kinder bis 12 frei. Jeden ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 18-21 Uhr gratis.
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Schreibwaren und Spielzeug bei den „Schreibhelden“
Alles so schön bunt hier! Neben Schulbedarf gibt es hier auch Spielzeug aller Art und in allen Farben. Schulkinder und ihre Eltern lieben die „Schreibhelden“, weil garantiert niemand mit leeren Händen aus dem Laden geht. Und wenn es nur pinkfarbene Stifte oder Weihnachtskarten aus England sind.
„Schreibhelden“, Hans-Henny-Jahnn-Weg 69, Winterhude, Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr
Karten und Co. bei „jungwiealt“ und „Rosa Quitte“
Welche Karte soll man bloß nehmen? Die kleinen Kunstwerke hat Barbara Dziadosz gestaltet. Die Illustratorin führt den Laden „jungwiealt“ in der HafenCity, und neben Karten mit lustigen Motiven gibt es Kalender, Poster und Frühstücksbrettchen. „Die Gestaltungsideen gehen mir nie aus, höchstens die Zeit dafür“, sagt sie.
Schreibblöcke in Neonfarben, Stifte und Pinsel aus Japan, Tinte und Papiere, handgefertigte Stempel und Washi-Tape zum Dekorieren stehen kunstvoll arrangiert in der Papeterie „Rosa Quitte“ zur Auswahl. Zu den Schreibwaren gibt’s Top-Beratung von Inhaberin Maxi. Die beste Adresse für alle, die sich in Schönschrift und Lettering üben möchten.
„jungwiealt“, Versmannkai 18, Hafencity, Mi bis Fr 11-14 Uhr„Rosa Quitte“, Eppendorfer Weg 77 (Hoheluft), Di bis Fr 12-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr
Schreibwaren – schön verpackt
Keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk? In der „Druckwerkstatt Ottensen“ gibt es nicht nur Stifte, Mappen und Boxen, sondern auch Notizbücher zum „Journaling“. Das Tagesgeschehen kreativ gestalten und aufschreiben – das machen auch Promis wie Lady Gaga oder Emma Watson.
In der „Betghe Boutique“ in der City gibt es neben hochwertigen Schreibwaren auch im Handsiebdruck hergestellte Geschenkpapiere und Karten.
„Druckwerkstatt Ottensen“, Ottenser Hauptstraße 48, Ottensen, Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 11-18 Uhr„Bethge Boutique“, Hohe Bleichen 21, City, Mo bis Sa 10-18 Uhr
Nicht nur Buntstifte
Wohl jeder hat in der Schule mit Stiften von „Faber-Castell“ geschrieben und gezeichnet. Die Buntstiftkästen gibt es im Laden in der City noch immer, zum Sortiment gehören neben Schreibwaren inzwischen aber auch Weine aus dem Castell’schen Domänenamt.
Bei „Manufactum“ nur ein paar Schritte weiter am Chilehaus kann man neben ausgefallenen Stiften und hochwertigem Papier sogar Schul-Schiefertafeln bekommen.
„Faber-Castell“, Mönckebergstraße 7, Altstadt, Mo bis Sa 10-19 Uhr„Manufactum“, Fischertwiete 2, Kontorhausviertel (Altstadt), Mo bis Sa 10-19 Uhr