Hamburgs hartgesottene Winterradler: Warum tut Ihr Euch das an?
Was treibt die Hamburger gerade bei diesen eisigen Temperaturen mit dem Fahrrad auf die Straße? Die MOPO hat nachgefragt.
So viel Schneefall wie seit 15 Jahren nicht mehr, glatte Straßen und eisige Temperaturen weit unter Null. Wer kann, bleibt im Moment zu Hause. Trotzdem wagen sich einige ganz Hartgesottene mit dem Fahrrad in das Schneetreiben.
Die MOPO hat sich umgehört und gefragt: Wie kommt Ihr auf dem Fahrrad mit dem Schnee-Chaos zurecht?

Als Erstes treffen wir einen Texter aus Ottensen. Kilian Schulz-Mons lässt sich vom Wetter nicht unterkriegen. Sein Fahrrad hat dicke Reifen mit Profil. Perfekt für den Kampf gegen den Winter. Er lacht und sagt: „Mit dem Mountainbike geht das. Man muss halt langsam fahren. Ich bin Radsportler, für mich ist das gutes Fahrtraining.“

Anna, eine Mutter aus Eimsbüttel, ist mit einem schweren Hollandrad unterwegs. Sie grinst unter der Kapuze: „Ich fahre ganz langsam, mit Hollandrad und tiefem Ausstieg wegen des Mantels.“ Dick eingepackt, mit knöchellangem Wintermantel und Stiefeln, wird es anders auch schwierig!
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Der ortsansässige Maler Johannes Duwe ist auch mit stolzen 69 Jahren noch mobil. Auf die Frage der MOPO, ob das nicht gefährlich wird, sagt er: „Ich probiere es aus, es bringt ja Spaß.“ Er meint, es würde auch ohne besondere Ausrüstung gehen. Mit dem alten Fahrrad, Handschuhen und Mütze kommt er gut mit den Temperaturen zurecht. Außerdem hat er ganz recht: „Zu Fuß bin ich langsamer!“
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